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30. April 2012 1 30 /04 /April /2012 16:10

In den letzten Wochen habe ich mich, aus aktuellem Anlass, sehr mit Autosuggestion beschäftigt.

 

Wieder einmal ist mir klar geworden, dass sich meine Gedanken unaufhörlich mit dem gleichen, unerfreulichen Thema beschäftigten.

Zum Dank dafür, dass ich jetzt endlich mal wieder auf den Teppich kommen und meine Gedanken ändern soll, sendet  mir mein Körper Signale in Form von einem Ausschlag der sich echt gewaschen hat.

 

Jeden Morgen wenn die Tür aufging, betrat ein neuer, mir noch unbekannter Arschengel mein Arbeitszimmer. Interessanterweise durfte ich bemerken, dass alle das gleiche Thema hatten, ist doch erstaunlich und noch erstaunlicher ist, dass war schon im letzten Jahr so.

Für dieses Jahr, hatte ich mir schon im Januar vorgenommen, anders zu agieren, doch was tue ich? Richtig, ich mache den gleichen Zinnober wie im vergangenen Jahr.

 

Jetzt reicht es mir aber echt gewaltig!

 

So bin ich auf die Idee gekommen Suggestionskarten zu erstellen. Gibt es schon, weiß ich, aber meine sind halt meine und vielleicht auch deine?

 

Hier stelle ich dir mal meine ERSTE Karte vor. Drucke sie aus, hänge sie ins Bad an den Spiegel, ans Bett, an den Fernseher und überall dahin, wo du oft hinschaut.

 

Wer fleißig übt, wird eine reiche ERNTE einfahren! Denke positiv!

 

Danke1.jpg

 

 

Herzlichst eure Ulla

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27. April 2012 5 27 /04 /April /2012 20:09

In-meinem-Leben1.jpg

 

 

 

 

 

                                                                  Herzlichst eure Ulla

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24. April 2012 2 24 /04 /April /2012 09:45

Gratulation an die  Gewinnerinnen meines Buches....................

 

PETRA und MARTINA

 

BIGGI und ANNETTE

 

ich habe mein Angebot auf 4 erhört, sie kamen fast gleichzietig bei mir an.

 

Viel Freude beim Lesen, Erkennen und Schmunzeln.

 

IMG-Kopie-1

 

Roman lila hut Titelseite-4 Kopie-Kopie-1

 

Bestellung bei AMAZON

 

Herzlichst eure Ulla

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12. April 2012 4 12 /04 /April /2012 07:16

Grad ist der Wurm drin.............DSC00597

 

Egal was ich in den letzten Tagen tue, es fühlt sich alles 

irgendwie komplett falsch an. Seit ich wieder auf
„meiner Insel“ bin, spukt es durch meinen Kopf…………..
HIER IST DER WURM DRIN! 

 

Es fing schon bei der Anreise an:

Wir alle wissen, auf die Deutsche Bundesbahn ist immer Verlass, zumindest in der Richtung, dass die Züge fast immer Verspätung haben. Besonders, wenn es sich um eine Anreise auf die Insel Juist handelt, hat das fatale Konsequenzen. Bei einer Fähre am Tag, stehst du dann ganz schön blöd da, wenn du diese verpasst, und den „freundlichen“ Bahnbeamten, tangiert das herzlich wenig. 


Da es der Zugführer meines Anschlusszuges vorgezogen hat, nicht auf meine verspätete Bahn zu warten, fährt mir der Zug in Münster prompt vor der Nase weg. Ich hatte schon die Hand an der Tür, aber der düst einfach ab. Da stehe ich nun kopfschüttelnd auf dem Bahnhof und gucke blöd durch die Wäsche. Im ersten Moment spüre ich einen heftigen, sich beängstigend ansteigenden Zorn in meinem Innersten. Ich fluche und bin ziemlich ungehalten, mein Herz klopft zum zerspringen und ich ringe mit meiner Fassungslosigkeit.
Eine Zugtür weiter sehe eine Dame die ebenfalls völlig verwirrt drein schaut. Kopfschüttelnd stehen wir wie zwei begossene Pudel da und können es einfach nicht fassen. DSC01340 (2)


Ok, schießt es mir durch den Kopf, immer schön positiv bleiben, wer weiß wofür es gut ist, das sollte jetzt wohl so sein. Sicher eine göttliche Fügung, wir werden ja sehen. Ach, was bin ich wieder so spirituell angehaucht! Schließlich komme ich gerade ausgeruht und rundum entspannt aus dem Land des Lächelns. Wer wird sich denn dann über einen verpassten Zug aufregen? Ich sicher nicht!

 

Wie das Schicksal es ab und an so lenkt, möchte die Dame auch nach Juist. Interessant, rattert es in meinem Kopf, siehste, sowas nenne ich mal eine schicksalhafte Begegnung.
Nach dem ersten flüchtigen und klitzekleinen Wutanfall, müssen wir Beide herzhaft lachen und versprechen uns, dass Geschehene mit Humor zu nehmen. Nach einigen Diskussionen mit dem „freundlichen“ und „hilfsbereiten“ Bahnbeamten, steht fest, wir müssen auf einen anderen Zug warten, der dann natürlich viel zu spät für unsere Fähre, in Norddeich Mole ankommt.

 

Na Bravo, auch das noch! Ade, du schöner freier Tag, ich darf hier und jetzt Abschied von dir nehmen! Claudia, so heißt die Dame, die mein Schicksal teilt, trifft es jedoch noch schlimmer. Sie hat ein Vorstellungsgespräch am Nachmittag und darf sich erst einmal davon verabschieden. Ok, so gesehen  hab ich ja dann noch Glück gehabt. Zunächst proben wir Beide ein bisschen den Aufstand am Schalter der Deutschen Bahn, denn wir finden es trotzallem sehr wichtig, den Menschen hier zu zeigen, dass wir das so ziemlich daneben finden, was uns gerade widerfahren ist. Der gute Mann schaut leicht verwirrt und ist redlich bemüht eine adäquate Lösung für unser Problem zu finden.
Nach einigen Telefonaten seitens des Bahnbeamten, lautet die Lösung:  1,5 Std. auf den nächsten Zug nach Norddeich Mole warten, mit dem Ergebnis, dass die Fähre weg und schon kurz vor Juist ist. Da es aber täglich nur eine Fähre nach Juist gibt, gäbe es die Option, dass die Bahn uns einen Flug nach Juist zahlt. Was der junge Mann noch nicht weiß, aber ich: der Flugverkehr auf die Insel ist wegen Nebel vorerst eingestellt.


Ich spüre wie sich in mir langsam aber sicher ein leichter bis mittelschweren Koller zusammenbraut. Äußerlich versuche ich noch die Ruhige zu markieren, auch wenn meine Stimme schon eine gefährliche Tonlage einnimmt.

Ulla, bleib ruhig, kannst doch nix mehr ändern, was soll die Aufregung: denke daran, wer weiß schon, für was diese Situation gut ist. So spricht der Engel der Sanftmut in mir.DSC01341 (2)
Geh dem Typ an den Kragen, zeig ihm wo der Hammer hängt und verlange dein Recht! Mindestens einen Schadensersatz für einen verlorenen Tag, den ganzen Ärger und die verplemperte Zeit! Oder wenigstens ein Taxi bis zur Fähre in Norddeich Mole, wir könnten es dann noch schaffen! Das ist mein Fürst der Finsternis!


Gott sei Dank hält immerhin ELVIS die Klappe, ansonsten müsste ich gleich komplett am Rad drehen. Soweit ich mich erinnere, liegt er gefesselt und geknebelt ganz unten in meinem Koffer, so, als hätte ich schon eine Vorahnung gehabt.

Nix zu machen, der Bahnbeamte hat eine feste Anweisungen bekommen, die lautet: Warten auf den nächsten Zug und dann auf Gott vertrauen, dass sich der Nebel bis dahin verzogen hat. 


Schweren Herzens beuge ich mich dieser höheren Gewalt, mit bösen, gemeinen Worten komme ich hier auch keinen Schritt weiter, macht mir ein fieses Karma und ändern würde es ja auch nichts. Also, Faust in der Tasche und ein Lächeln auf die Lippen zaubern. In den ersten Minuten fällt es mir noch recht schwer, doch dann siegt mein Humor, wir schnappen uns die Koffer und suchen uns ein Café.

Das Schlimmste an der ganzen Situation ist jedoch, dass ich mich gerade mal wieder in eine Diät gestürzt habe. Jede Stunde darf ich ein klitzekleines bisschen essen oder einen Schüttelshake trinken. Doch was ich jetzt ganz dringend bräuchte, wären ein fettes Sandwich und ein Bier! Prost-Mahlzeit!

Fähre weg und die Insel in einen dichten Nebel gehüllt.  Das ist das Ergebnis als wir in Norddeich Mole ankommen.
Das Personal vom Flughafen in Juist hat 2 Stunden Mittagspause, wir wollen sie im Café vom Terminal  nach Norderney überbrücken.  Irgendwie scheinen alle noch ein Fünkchen Hoffnung zu haben, dass der Nebel sich in den nächsten Stunden verzieht.  Mein Blick richtet sich flehend gen Himmel, ich bitte aus vollem Herzen alle Heiligen, Erzengel und alles was göttlich ist um Unterstützung.


Ja meine Damen, wenn schon Pech, dann bitte auf der gesamten Linie, halbe Sachen sind heute ausverkauft! An der Tür zum Café hängt ein Schild……..Dienstags geschlossen…….! Heute ist echt der Wurm drin!
Könnt ihr euch noch an die HB Werbung der 70ziger Jahre erinnern?  In diesem Moment kam es mir sofort in den Sinn……wer wird denn gleich in die Luft gehen? Greife lieber zu HB!
Wenn das so weiter geht, greife ich gleich zu was anderem, denn langsam und ganz sicher geht meine Geduld zu Ende.
Der Nebel bleibt und wir auch. Großzügig, wie die Deutsche Bundesbahn so ist, spendiert sie uns eine Übernachtung mit Frühstück im Hotel. Ich bin begeistert, wer bezahlt das Abendessen, meine Nerven und die verlorene Zeit? Ja, das dürfen wir unter „höhere Gewalt“ verbuchen! Na, Bravo! downloadAttachment.htm

Was soll‘s, warum ärgern, ändert ja wirklich nichts. Also freuen Claudia und ich uns, denn ohne dieses Malheure, hätten wir uns ganz sicher nie kennengelernt.

 

Seit diesem besagten Tag ist bei mir sprichwörtlich der Wurm drin. Ist das jetzt ein ZEICHEN? Wenn ja, bitte sag mir, für was!

 

Herzlichst eure Ulla

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11. April 2012 3 11 /04 /April /2012 13:42

Gerade schaue ich aus dem Fenster um zu schauen ob sich die Regenwolken verzogen haben.

 

Was ich sehe läßt mich erstaunen, ein einzigartiger Blick auf 2 Regenbogen genau über dem Meer.

 

DSC06128.JPG

 

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Diese Bilder möchte ich gerne mit euch teilen.................

 

Herzlichst eure Ulla

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10. April 2012 2 10 /04 /April /2012 10:59


Seit über 35 Jahren arbeite ich mit Kindern und ich darf sagen, es ist furchtbar was ihnen von Seiten der Erwachsenen zugemutet wird.
Alle wollen KINDER, doch die wenigsten kümmern sich darum was sie wirklich brauchen.....LIEBE, AUFMEKSAMKEIT, VERSTÄNDNIS, ZEIT, RUHE, HARMONIE..........!

 

Es wird erwartet das Kinder funktionieren, dass sie ruhig und brav sind, angepasst, aufmerksam, fleißig, in allem der oder der die Beste. Sie werden im kleinsten Kindesalter morgens aus den Betten gejagt um in Kinderverwahranstalten zu gehen, damit die Eltern sich selbst verwirklichen können.

Die allerwenigsten alleinerziehenden Menschen geben ihre Kinder so frühzeitig ab, schaut euch einfach mal um.
Ich bin ehrlich gesagt jeden Tag aufs neue entsetzt was erwachsene Menschen ihrem liebsten, kleinsten Menschlein antun
Doch Gott sei Dank, geschieht das ja nur (laut der Erwachsenen) damit das Kind die beste und einzigartigste FÖRDERUNG bekommt. Denn bei Muttern verblöden die Kleinsten ja.

Ich habe viele vermeintlich wilde Kinder erlebt, alle wollten nur spielen, ihr Temperament erproben, laut sein, schreinen und schauen was geht. Dann kommen Erwachsene erfinden eine Krankheit und eine Pille dazu und schon ist die Welt  der Großen wieder in Ordnung.

Wer leidet, wessen Leben wird dadurch eingeschränkt, wem wird die individuelle Entfaltung verweigert?

 

Dieser Artikel wurde mir heute zugesandt und ich in sprachlos und entsetzt!

Ritalin: Wie die Pharmaindustrie unsere Kinder vorsätzlich zerstört
Eva Herman
Es klingt wie die furchterregende Geschichte aus einem Horrorthriller: Ein
weltweit angesehener US-Kinderpsychiater probiert in den sechziger Jahren an
seinen lebhaften Patienten verschiedene Psychopharmaka aus, um die Kleinen
ruhig zu stellen. Als er eine entsprechende Pille entdeckt, mit der die
Kinder gefügig gemacht werden können, erhebt er im Namen der
Weltgesundheitsorganisation die kindliche Lebhaftigkeit zu einer neuen
Krankheit. Und fertig ist eine äußerst lukrative, für wachsenden Gehirne
jedoch hochgefährliche Einnahmequelle der global arbeitenden Pharma- und
Ärzteindustrie. Millionen Kinder auf der ganzen Welt schlucken seit
Jahrzehnten Ritalin, weil sie angeblich ADHS haben.

Die Krankheit heißt ADHS, mit dem Mittel Ritalin setzen der Pharmariese
Novartis und andere seit Jahrzehnten Milliarden um, der genannte
US-Nervenarzt trug den Namen Leon Eisenberg. Doch die Wahrheit kommt immer
ans Licht, auch wenn es manchmal etwas länger dauert: Kurz vor seinem Tod
2009 offenbarte der 87-jährige den Schwindel: Niemals hätte er gedacht, dass
seine Erfindung einmal derart populär würde, sagte er in einem
Bericht. »ADHS ist ein Paradebeispiel für eine fabrizierte Erkrankung«!
Eine fabrizierte Krankheit. Das belegt auch eine aktuelle Meldung vom
vergangenen Wochenende: Angesichts dramatisch gestiegener Zahlen von ADHS-
Diagnosen (zwischen 1989 und 2001 um das 400-fache) sind sich die Forscher
jetzt nahezu einig: ADHS wird meist zu schnell zum Damoklesschwert für
lebhafte Kinder erhoben, Jungen geraten weitaus häufiger in die Falle. Dem
Pharma-Kartell dürfte das alles nur recht sein. Diese »fabrizierte
Erkrankung« ist inzwischen weltweit als psychische Erkrankung manifestiert.
Zu Unrecht, wie sich zunehmend herausstellt: Das, was als ADHS oder ADS
(Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom) bekannt ist und angeblich
genetisch bedingt sein soll, basiert in Wahrheit häufig auf mehreren ganz
natürlichen Gründen und hat wenig mit einem echten Psycho-Krankheitsbild zu
tun, wie mir der ehemalige Leiter der Kinder- und Jugendpsychiatrie der
Hamburger Uniklinik Eppendorf, der verstorbene Prof. Dr. Peter Riedesser
schon vor wenigen Jahren eindringlich erklärt hatte: Oftmals spielen
familiäre Probleme eine wichtige Rolle, die es zu untersuchen gilt, außerdem
sind allermeist Jungs betroffen, was auch damit zusammenhängt, dass diese
nicht selten ein ungezügelteres Temperament haben als ihre weiblichen
Mitstreiter. Doch am Verhalten der Mädchen werden meist die Vorgaben zum
Verhaltenskodex entwickelt, sowohl für Kinderbetreuungsanstalten als auch in
der Schule. Sofern die Jungs naturgemäß wilder spielen, gelten sie schon
recht schnell als verhaltensauffällig. ADHS ist in Wirklichkeit ein Problem
der unverstandenen Jungen von heute. Ein Beispiel:

Als ich vor einigen Jahren die Mutter eines Nachbarsjungen weinen sah,
fragte ich sie, was los sei. Sie antwortete, die Kindergärtnerin habe ihr
soeben mitgeteilt, dass ihr Sohn ADHS, das so genannte
Zappelphilipp-Syndrom, habe und dass der Kleine nun das hochpotente
Pharmakon Ritalin nehmen müsse. Der Junge sei schließlich hyperaktiv. Ich
stutzte, denn das war meines Erachtens kaum vorstellbar, der Bub war weder
verhaltensauffällig noch hyperaktiv, sondern er machte einen kerngesunden
und lebhaften Eindruck. Woher die Kindergärtnerin das denn so genau wisse,
fragte ich die Frau, sie sei doch weder Psychologin noch Ärztin. Die
Nachbarin antwortete, die Betreuerin halte Abendkurse zu genau diesem Thema
ab.

Glücklicherweise erreichte ich Prof. Riedesser sofort telefonisch und
berichtete den Fall. Der Arzt bestellte den Jungen ein und untersuchte ihn
gründlich. Diagnose: Das Kind war völlig in Ordnung. Was ich zu diesem
Zeitpunkt nicht wusste: Die Pharmaindustrie schult seit geraumer Zeit
Erzieher und Lehrer von Kindergärten und Schulen, damit diese einen »genauen
Blick« auf lebhafte Kinder haben sollen, deren Eltern man dann die
gefährliche Diagnose und das passende Medikament gleich dazu mitteilt.

Dabei muss man wissen: Ritalin ist nicht irgendeine Pille, sondern harter
Tobak: Es enthält Methylphenidat und greift dort in den Gehirnstoffwechsel
ein, wo Aufmerksamkeit und Bewegung kontrolliert werden. Das Fatale: Die
Wirkung von Methylphenidat im Menschen ist noch längst nicht vollständig
erforscht. Man weiß nichts über die Folgen bei den nächsten Generationen,
gefährliche Krankheiten wie Parkinson sollen zum Beispiel mit der Vergabe
von Ritalin zusammenhängen. Die Nebenwirkungen der kleinen weißen Pille
reichen von Appetitlosigkeit und Schlafstörungen, vonAngst-, Spannungs- und
Panikzuständen bis hin zu vermindertem Wachstum. Außerdem: Ritalin ist ein
Psychopharmakon und gehört zu der Gruppe der Betäubungsmittel, genau wie
Kokain und Morphium. Es wird jedoch, wie erwähnt, bereits kleinen Kindern
verschrieben, oftmals über Jahre hinweg. Denn die »Krankheit« wird durch
Ritalin nicht geheilt, sobald das schwere Medikament abgesetzt wird, sind
die Symptome sofort wieder da.

»Ritalin ist eine Pille gegen eine erfundene Krankheit, gegen die Krankheit,
ein schwieriger Junge zu sein«, heißt es bei derDeutschen Apothekerzeitung.
Und der Erfinder von ADHS, der vielfach ausgezeichnete US-Nervenarzt
Eisenberg, sagte am Ende seines Lebens bestürzt: »Die genetische Veranlagung
für ADHS wird vollkommen überschätzt«. Stattdessen sollten Kinderpsychiater
lieber viel gründlicher die psychosozialen Gründe ermitteln, die zu
Verhaltensauffälligkeiten führen können, so Eisenberg gegenüber dem
deutschen Wissenschaftsjournalisten und Sachbuchautor Jörg Blech, der durch
seine umfassende Kritik an der Pharmaindustrie und sein Buch Die
Krankheitserfinderbekannt wurde. Späte Einsicht, zu spät, viel zu spät!

Eisenberg gab kurz vor seinem Ableben sogar reuevoll die Themen vor, wo die
Ursachen zu finden sein könnten und die es viel dringender zu untersuchen
gelte, als gleich zu der unseligen Pille zu greifen: Gibt es Kämpfe mit den
Eltern, leben Mutter und Vater zusammen, gibt es Probleme in der Familie?
Diese Fragen seien wichtig, aber sie nähmen viel Zeit in Anspruch, wird
Eisenberg zitiert, der seufzend hinzugefügt haben soll: »Eine Pille
verschreibt sich dagegen ganz schnell«.

»Unsere Systeme sind für Jungen unfreundlich geworden«, sagt auch der
Professor für Arzneimittelversorgungsforschung an der Universität Bremen,
Gerd Glaeske. Jungen wollten risikoreicher leben und sich erproben. Dafür
fehlten ihnen aber heute die Freiräume. Jungen versuchten, Grenzen zu
überschreiten, das gelte in unserem System als auffällig. »Wenn man sagt,
dass Jungen stören, muss man auch über die reden, die sich davon gestört
fühlen«, so der Professor.

Die FAS schrieb am 12. Februar 2012, die Diagnose ADHS werde inflationär zur
Erklärung von Schulversagen herangezogen, und weltweit mache allein Novartis
einen Umsatz von 464 Millionen Dollar mit der Pille, die störende
Jungen »glatt, gefügig und still« mache. Vor zwanzig Jahren seien in
Deutschland 34 Kilo Methylphenidat ärztlich verordnet worden – heute seien
es 1,8 Tonnen.Weltweit sollen etwa zehn Millionen Kinder Ritalin
verschrieben bekommen, in Deutschland sollen es etwa 700.000 sein.

Die schweizerische Nationale Ethikkommission im Bereich Humanmedizin NEK
äußerte sich in einer Stellungnahme im November 2011 äußerst kritisch zur
Verwendung des ADHS-Medikaments Ritalin: Das Verhalten des Kindes werde
durch Chemie ohne jegliche Eigenleistung beeinflusst.

Das sei ein Eingriff in die Freiheit und die Persönlichkeitsrechte des
Kindes, denn chemische Wirkstoffe verursachten zwar gewisse
Verhaltensänderungen, das Kind lerne aber unter Chemie nicht, wie es sein
Verhalten selbst ändern könne. Damit würden ihm wichtige Lernerfahrungen
füreigenverantwortliches und mitmenschliches Handeln vorenthalten, »die
Freiheit des Kindes empfindlich eingeschränkt und es in seiner
Persönlichkeitsentwicklung gehemmt«, kritisierte die NEK. Über die
gesundheitlichen Folgen der Einnahme des Psychopharmakons verlautete indes
offenbar nichts.

Peter Riedesser warnte: »Hyperaktivität kann Anzeichen einer tieferen
Störung sein, etwa einer Depression, die anders zu behandeln ist als mit
Ritalin«.

Der renommierte Wissenschaftler und Professor für Neurobiologie Gerald
Hüther warnt schon lange vor der sorglosen Abgabe des hochpotenten
Medikaments an kleine Kinder sowie vor der Annahme, man habe es bei ADHS mit
einer echten Krankheit genetischen und biologischen Ursprungs zu tun. In
einem Interview sagte der Wissenschaftler, als das Krankheitsbild vor
Jahrzehnten definiert worden sei, habe man nicht gewusst, wie formbar
Kindergehirne sind, wie sich die Hirnstrukturen anhand der während der
frühen Kindheit gemachten Erfahrungen erst herausbilden. »Damals ging man
noch davon aus, dass es nur irgendwelche fehlerhaften genetischen Programme
sein könnten, die zu solchen Störungsbildern führten«, so Hüther. »Diese
Vorstellung war in vieler Hinsicht vorteilhaft. Sie bürdete niemandem
Verantwortung auf und entlastete damit nicht nur die Eltern, sondern auch
die Erzieher und Lehrer. Und sie passte zum Reparaturdenken der damaligen
Zeit: Wenn etwas nicht richtig funktionierte, nahm man eben eine Pille«.

Betroffene Eltern sollten sich nicht gleich verunsichern lassen, wenn
Erzieher oder Lehrer meinen, ihr Kind habe ADHS. Sie sollten sich erst
einmal in Ruhe umhören und sich mit anderen Personen austauschen, die ihr
Kind kennen und die es auch mögen. »Vielleicht haben die eine Idee, wie ihm
zu Hause, in der Schule und vor allem im Umgang mit Freunden geholfen werden
kann«.

Der Neurobiologe war einer der ersten offenen Kritiker der »Krankheit« und
des dazugehörenden Medikaments und löste vor einigen Jahren eine hitzige
Fachdiskussion aus. Hüther hat sich als einer der ganz wenigen
Wissenschaftler klar als Anwalt für die Kinder positioniert: »Erwachsene
müssen selbst entscheiden, ob sie sich mithilfe von Psychostimulanzien noch
besser an die absurden Leistungsanforderungen unserer gegenwärtigen
Gesellschaft anpassen wollen. Aber Kinder können das noch nicht selbst
entscheiden, diese Entscheidung müssen ihre Eltern als
verantwortungsbewusste Erwachsene treffen«. Nahezu der Rest der Fachwelt
hüllt sich in dezentes Schweigen zu diesem schwerwiegenden Thema.

Der Erfinder von ADHS, der ehemalige US-Nervenarzt Leon Eisenberg, der
später die Leitung der Psychiatrie am renommierten Massachusetts General
Hospital in Boston übernahm und zu einem der bekanntesten Nervenärzte der
Welt wurde, hatte sich im Jahr 1967 auf einem Seminar der
Weltgesundheitsorganisation gemeinsam mit seinem Kollegen Mike Rutter mit
allen Kräften und gegen den immensen Widerstand der psychiatrischen Fachwelt
dafür eingesetzt, die angebliche Hirnstörung als eigenständige Krankheit in
den weltweiten WHO-Katalog der psychiatrischenLeiden aufzunehmen. Trotz
scharfen Gegenwinds ist ihm das, aus welchen Gründen auch
immer, »erfolgreich« gelungen. Der Psychiater hat damit einen bösen und
hartnäckigen Geist in die Welt gesetzt, den diese, angesichts eingefahrener
Milliardengewinne der Pharmaindustrie, nicht mehr los wird. Bis heute hat
die angebliche psychische Erkrankung ihren Platz imDiagnostischen und
Statistischen Manual, bis heute gibt es Millionen von Eltern, die glauben,
psychisch kranke Kinder zu haben, und bis zum heutigen Tage laufen Millionen
von Jungen und auch Mädchen mit dem Stempel herum, »eine schwere Macke« zu
haben.

Das alles stört die Pharmaindustrie indes nur wenig, inzwischen bieten
alleine in Deutschland sechs Firmen das Medikament unter verschiedenen Namen
an. Die Kraken streichen weiterhin ungerührt ihre Milliarden ein, ungeachtet
möglicher Schwerstfolgen für Körper und Seele der Kinder, ungeachtet auch
des Drucks auf die jungen Generationen, nur noch funktionieren zu müssen,
und wenn es eben unter Drogen ist, und ungeachtet einer Welt, die nicht mehr
fragen will nach natürlichen Ursachen und Gründen, sondern die täglich
erbarmungslos neue künstliche Gebrechen erfindet, um damit ordentlich Kasse
zu machen. Willkommen in der schönen neuen Welt!

 

Wenn wir unseren Kindern

 

Bitte liebe Eltern, schenkt euren Kindern die Zeit die sie brauchen, um zu waschsen und zu erblühen. Die Jahre gehen so schnell vorbei und was im Kindesalter versäumt wurde, kann ihm niemand zurück geben und sie fehlen ein Leben lang.
Es sind die verlorenen Jahre für Kinder und Eltern....................!

 

Herzlichst eure Ulla                                      

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Published by Mein Lila Hut - in Der-lila-Kinderhut
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26. März 2012 1 26 /03 /März /2012 14:35

Ach watt herrlich, endlich Sonne pur, jetzt vertreibe ich den Winter und wünsche mir viele wundervolle Frühlingsgefühle..........

 

DSC06020.JPG DSC06021.JPG

 

 

JUBEL.............

 

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 DSC06047.JPG DSC06043

 

Herzlichst eure Ulla

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20. März 2012 2 20 /03 /März /2012 15:47

ich-gestatte-mir21.jpg

 

Herzlichst eure Ulla                meinlilahut

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Published by Mein Lila Hut - in Gedichte von mir
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20. März 2012 2 20 /03 /März /2012 12:27

Ich möchte euch gerne dieses wundervolle Video vorstellen.

 

Hör mit ganzem Herzen zu........................DSC05956.JPG

 

youtube

 

Herzlichst eure Ulla

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Published by Mein Lila Hut - in Weisheitsgeschichten
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9. März 2012 5 09 /03 /März /2012 10:29

Ab auf den Besen und schwungvoll in Lüfte steigen, dass habe ich früher mit Leidenschaft und ziemlich oft getan. Kaum war ein Problem in Sicht, habe ich mich auf meinen imaginären Besen geschwungen und war rucki zucki auf und davon.


Tja, ganz ehrlich, gebracht hat es nie wirklich viel, ich habe meine Probleme so nie lösen können. Im Gegenteil, ich habe sie hinter mir her gezogen wie einen Rattenschwanz und irgendwann haben sie mich dann doch eingeholt, oder sogar überholt.
Im letzten Jahr auf Jusit, sind mir so viele Dinge wieder begegenet und das hat mich total erschrocken.

 

Es hilft wenig, den Besen immer griffbereit in der Ecke stehen zu haben um bei jedem Pups davon zu fliegen.

Blödsinn, denn das ganze Theater fängt irgendwann wieder von vorne an!


Sturzflug oder Bruchlandung, nein danke, das habe ich jetzt hinter mir! Die Probleme sehe ich jetzt einfach als Herausforderung und stelle mich ihnen selbstbewußt und voller Optimismus.

Von nun an, fliege ich nur noch zum Vergnügen!

 

 

Bild-auf-Besen.jpg

 

Herzlichst eure Ulla                                               www.mein-lila-hut.de

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