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Weisheitsgeschichten

Saturday, 6. april 2013 6 06 /04 /Apr. /2013 17:04

 Seit ich offen bin für Veränderungen und den festen Willen besitze mein Leben in eine andere Richtung zu lenken, begegnen mir fortwährend  Menschen, die mich versuchen zu IMG00084manipulieren, oder in ihrer eigenen Überzeugung soweit gehen, mich von meinem erwählten Weg abzubringen. Sie haben sich zur Aufgabe gemacht in mir Zweifel zu säen, mich zu verunsichern und mich selbst in Frage zu stellen.


Puh, so ein Mist…..ich tappe leider noch oft genug in diese Falle!

Dabei werden sie mir doch nur geschickt um zu prüfen, inwieweit ich Fortschritte gemacht habe in meiner Selbstsicherheit, meinem Glauben an meine Fähigkeiten und wie fest ich hinter meinen Wünschen und Zielen stehe.

Die können es aber auch nicht lassen und oft genug spüre ich eine unbändige Wut die in mir heranwächst, mein Herz fängt an schneller und unregelmäßiger zu schlagen und kurz vorm Kollaps, kriege ich gerade noch mal so die Kurve.
Das ist dann der Punkt, an dem ich merke, dass ich von meinem Ziel der Ruhe und Gelassenheit noch a bisserl entfernt bin.


Mir fällt auch auf, dass ich in solchen prekären Situationen, stets in die Bredouille komme und ich höre in meinen Ohren Worte, die ich niemals mehr in den Mund nehmen wollte. Sie sprudeln einfach so aus mir heraus, Worte der Entschuldigung, der Rechtfertigung, der Unsicherheit. Kaum sind diese Worte meinen Lippen entschlüpft, da könnte ich mich ja sowas von in den Hintern treten……………………! Doch wenn ich dann innehalte und meinen Verstand auf Empfang schalte, sehe ich, dass Ganze hat ja auch wieder etwas GUTES, juchhuuuuuu, ich habs gemerkt!


Ich habe dadurch für mich die Möglichkeit bekommen zu reflektieren, ich darf darüber IMG00004nachdenken wo ich gerade stehe und wie weit ich auf meinem Weg gekommen bin. In diesen Momenten bin ich von Herzen dankbar und schicke meinen Engeln einen schönen Gruß.
Wer sagt ich muss perfekt sein? Wer mahst sich an zu wissen was ich kann und wer glaubt ich bin nur in der Lage andere Menschen zu unterstützen wenn ich Ausbildungen jeglicher Art absolviert habe?

Mittlerweile bin ich in der glücklichen Lage, die Situation auch einmal von der umgekehrten Seite aus zu betrachten und frage mich, was denkst, redest und erwartest du von anderen Menschen? Wenn ich mir diese Frage ganz ernsthaft stelle, bin ich über die Antwort wenig überrascht sein.
Wie oft habe ich mich großkotzig über Menschen ausgelassen, ihre Fähigkeiten mangels Ausbildungen angekreidet, oder ihre Arbeit einfach in Frage gestellt?
Was hat das alles mit mir zu tun, was bewegt sich in meinem Inneren und was glaube ich zu dürfen und meine Mitmenschen für das Gleiche zu verurteilen.

Der Weg zu Dir selbst, ist weit, steinig und oft mit großen Schmerzen verbunden. Schmerzen der Erkenntnis, der Trauer, der Wut, der Ohnmacht. Durch diese Auseinandersetzung mit mir selbst,  wird mir schmerzlich bewusst das alles was ich sähe auch zu mir zurückfließt und dann schäme ich mich meiner Unzulänglichkeit.


In früheren Jahren, haben mich solche Ereignisse überrollt wie eine Dampfwalze und ich wäre am liebsten nur noch mit Bodyguard aus dem Haus gegangen. Heute betrachte ich solche Situationen mit Dankbarkeit und dem Wissen, dass ich alleine dafür die Verantwortung trage was ich denke, fühle und tue. Es gibt mir die Möglichkeit zu erkennen und das Ruder in die richtige, positive Richtung zu lenken.ichrückeindierichtigeposition


Also meine Lieben, dankt allen Menschen die euch auf diese Weise begegnen, die euch an der Nase packen, euch zappeln lassen, die euer Blut zum kochen bringen und euch unweigerlich mit euch selbst konfrontieren…………………!


Sie sind unser Segen!


Herzlichst eure Ulla

 

1. Workshop in Montabaur am 13.4.13

     von 14.00-18.00 Uhr

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Monday, 25. february 2013 1 25 /02 /Feb. /2013 15:14

Puh, jetzt bin ich schon seit 4 Wochen krank und die meiste Zeit habe ich fest im Bett gelegen. Ich war sogar für 4 Tage im Krankenhaus, mit Verdacht auf Lungenentzündung.

Natürlich habe ich sofort mein Büchlein von Louise L. Hay herausgekramt, um zu lesen was sie über diese Symptome schreibt.

Lungenentzündung steht für.............Verzweiflung, könnte hinkommen, Lebensmüde, ab und an, emotionale Wunden dürfen nicht heilen. Das kommt dem Ganzen schon so ziemlich nahe.

 

Natürlich gibt mir das wieder einmal Anlass, über mein momentanes Leben zu philosophieren.

 

Warum bin ich so krank geworden, warum tat mir der Hals weh, weshalb huste ich mir die Seele aus dem Leib und warum um alles in der Welt, höre ich nix mehr?

Ganz ehrlich, wenn ich nicht gerade ganz taub bin, weiß ich genau was mein Körper mir versucht mitzuteilen!

 

Die ersten Tage habe ich mich noch vehement, gegen die gruseligen Gedanken die da aufkommen wollten, gewehrt. Mit unsäglicher Kraft, habe ich mich gezwungen meine Lage zu verdrängen und begann mir, mit großem Erfolg, alles schön zu reden.

 

Frust und Leid auf lila Wolken! Schöne Vorstellung, jedoch mit bitterem Nachgeschmack !Das beweißt mir zum gefühlten tausendsten Male, sich selbst belügen macht mich einfach KRANK!

 

Daraufhin habe ich mir heute Morgen, eine schöne Motivationkarte gestaltet..............für MICH und für DICH!

 

Ich-schaffe-alles-------.jpg

 

Herzlichst Ulla                                           linkMein lila Hut

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Wednesday, 23. january 2013 3 23 /01 /Jan. /2013 19:06

Heute wurde ich daran erinnert, dass mein Blog schon ewig und drei Tage verwaist ist..  Engel

 

Wenn ihr jetzt glaubt mein Dasein hier im Westerwald sei langweilig, öde und leer oder so erfüllend, freudig und voller Glück...................dann habt ihr euch aber so richtig fett geschnitten.

 

In meinem Leben geht es wieder zu wie in einer Achterbahn und daneben steht gleich mein Hamsterrad, ich hatte total vergessen es zu entsorgen und ELVIS hat es genau gewußt und es mir  ins Zimmer meines Selbstmitleids geschleppt. Jetzt drehe ich wieder eifrig meine Runden und finde so schwer ein ENDE. Er liegt dann daneben und lacht sich ins berühmte Fäustchen .....der Schweinehund, der Elende!

 

Es gäb gerade mehr als genug Geschichten, Begebenheiten und Wahrheiten zu berichten, doch ich bin wie gelähmt und meine Worte sind verstummt.
Kaum habe ich eine wundervolle Idee, will mich in die Arbeit stürzen, knicke ich ein und bin völlig phlegmatisch. Ich versuche es auf die bescheidene Sternenkonstellation zu schieben, doch tief in mir drinnen meldet sich dann, wenn auch ganz leise...aber hörbar, eine Stimme die sagt..............LÜG DICH NICHT WIEDER SELBER AN MADAM!

 

So ein Mist, kann bitte jemand mal diese Stimme abstellen?

 

Nix da, ich hatte geschworen meine Angelegenheiten wie eine erwachsene Frau zu regeln, klar, voller Vertrauen und aus meinem tiefsten Herzen heraus.  Die Vogelstrausstaktik ist ein für alle mal vorbei. Gut, dass ich mich ab und an wieder an meinen Schwur erinnere, doch in der Zwischenzeit gehen meine Gefühle mal wieder munter mit mir durch.

 

Es gibt Zeiten, da schickt dir das Universum die unmöglichsten >Hiebe< und sei versichert, sie kommen solange bis du es kapierst und dem Weg deiner Bestimmung folgst......................HERR, es ist geschehen und jetzt bin ich voller Tatendrang und motiviert bis in die Haarspitze.

Jede Zelle meines Körpers ist glücklich.......................:))

 

Herzlichst eure ULLA

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Monday, 17. september 2012 1 17 /09 /Sept. /2012 15:50

Es gibt in meinem Leben hin und wieder Tage, an denen mir nix zu gelingen scheint, diese Tage könnte ich....................!


Heute ist es wieder so weit, er ist da, der TAG X,                       DSC00700
der Tag der mich in die Verzweiflung stürzen lässt,
der Tag an dem ich nur heulen könnte,
der Tag an dem mir buchstäblich die Haare zu Berge stehen,
der Tag an dem ich mich am liebsten im Bett verkriechen möchte.


Vielleicht war in den letzten Wochen und Monaten einfach alles etwas zu viel für mich, die Krankheit und der Tod meines Papas, das Aufgeben meiner Arbeit und das Verlassen meiner Lieblingsinsel JUIST. Die neuerliche Suche nach einem adäquaten Job, einfach die totale Veränderung in meinem Leben.


Ständig laufen mir die Tränen aus den Augen und ich fühle wie die Verzweiflung förmlich von mir Besitz ergreifen will. Es geschieht einfach und ich spüre auch dass ich es ruhig zulassen darf, aber, ich bin ja auch a bisserl stur und will das NICHT:


Ich will cool, taff und eine starke Frau sein, ich will Vertrauen in mein Leben haben und daran glauben dass alles gut ist wie es gerade hier und jetzt ist.

Doch just in diesem Moment möchte ich mich in meine Mupfel verkriechen um zu heulen, zu jammern und zu klagen. Am allerliebsten jedoch würde ich fluchen und so manches böse, hässliche Wort könnte über meine Lippen kommen. Ich hätte große Lust mir meinen Frust von der Seele zu schreien und mal so richtig auszutillern.
Was passiert wenn ich all das zulasse? Wenn ich mal für mich so richtig aus der Rolle falle? Einfach meiner Sorge freien Lauf lasse?


ELVIS sagt ich soll es einfach TUN………………ich werde dann schon sehen was passiert. Er findet ich wäre zu angepasst und könnt mir so einen Fauxpas ruhig einmal leisten. Na, wenn er das sagt……………..dann nix wie los!


Doch gerade jetzt in diesem Moment wünsche ich mir bedauert und in den Arm genommen zu werden. Ich wünsche mir Menschen die mir gut zu reden und die mich bestärken und unterstützen.
Ja, das möchte ich........................................!


Da gerade niemand in meiner Nähe ist der diese wundervolle Aufgabe übernimmt................DARF ICH SELBER RAN

und sage mir einfach immer wieder................

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Herzlichst eure jammernde ULLA

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Wednesday, 29. august 2012 3 29 /08 /Aug. /2012 21:15

Danke Papa, Danke………….

Wie oft in den letzten 54 Jahren habe ich mich mit ihm gezankt, habe ihn auf den Mond und sonst wo hin gewünscht? Wie oft war ich wütend und habe mir mehr Verständnis und Liebe gewünscht? DSC07946.JPG
Wie oft war ich traurig, weil ich glaubte, dass er mich nie im Leben verstehen wird?


19 Jahre war ich in der Welt unterwegs, um zu flüchten, vor meinen Gefühlen und den wichtigsten Menschen in meinem Leben!

Am Sonntagmorgen ist mein Papa gestorben und plötzlich fühlt sich vieles verändert an, entsteht in mir ein Verständnis, das ich nie zuvor vermutet hätte. Klären sich viel vertrackte Situationen von selbst und was bleibt ist eine große, innige und alles verstehende LIEBE.

Mein Papa war sehr krank und für mich war es in den letzten Monaten enorm schwer, das alles aus der Ferne mit zu verfolgen. Täglich kamen Anrufe von meiner Familie und die Situation wurde für mich mit der Zeit unerträglich.
Ständig hatte ich das Bild von meinem kranken Papa vor Augen, wie er leidet, sich vor Schmerzen krümmt, wie er heimlich und still weinte, um vor meiner Mama und meinem Bruder seine Ängste zu verbergen.
Wie er von einem Krankenhaus ins andere geschickt wurde und jeder Arzt eine neue, erschütternde Diagnose stellte. Wie er alles mit sich selbst ausmachte, um die Menschen in seiner Umgebung nicht zu beunruhigen.


Jeden Morgen habe ich mich an mein Fenster gestellt, heraus gesehen und mich gefragt, wie es ihm heute wohl gehen mag, ob er Schmerzen hat und was ich jetzt tun sollte? Der wundervolle, einzigartige Blick aus meinem Fenster konnte mir wenig Trost bieten.  DSC06068.JPG
Ich habe ihn registriert, doch die Schönheit dieses Anblickes vermochte mein Herz nie mehr zum Singen zu bringen. Jede Faser meines Seins hat sich nur noch nach Hause gesehnt, nach der vertrauten Umgebung und den lieben Menschen, die meine Hilfe benötigen.
Täglich habe ich mit mir selbst gekämpft, mit meinem Gewissen und dem Pflichtbewusstsein meinem Arbeitgeber gegenüber.

Dann wurde auch noch meine Mama krank, sie musste operiert werden und war selbst außer Gefecht gesetzt. Nach ihrer Knie-OP sollte sie sich schonen und das Bein entlasten. Wie sollte das zu Hause funktionieren? Mein Bruder Peter war ständig unterwegs in Sachen „Elternbetreuung“ und kümmerte sich liebevoll um die Beiden. Doch irgendwann blieb auch er auf der Strecke, hatte einen Wanderunfall und wurde ebenfalls operiert. Acht Wochen durfte er sein Bein nicht mehr belasten und ich stellte mir wiederholt die gleiche Frage: Verlasse ich die Insel oder bleibe ich hier?

Jedes Mal, wenn das Telefon klingelte, begann mein Herz zu rasen und ich bekam es mit der Angst zu tun. Vor lauter Sorge und Not konnte ich kaum schlafen, war permanent müde und ausgelaugt. Fortwährend liefen vor meinem inneren Auge Horrorfilme ab und das brachte mich völlig aus dem Häuschen.
Ganz tief in mir spürte ich schon lange, dass es für mich wichtig war, eine weitreichende Entscheidung zu treffen. Trotzdem habe ich ununterbrochen gezögert, alles hinausgeschoben und die Stimme in meinem Herzen total verdrängt.
Sie hatte mir schon lange den Weg zurück in die Heimat gewiesen, sogar schon im letzten Jahr. Doch wie Ulla so tickt, hat sie die Finger in die Ohren gesteckt und sich so manches kurzerhand schön geredet.
Ich gebe es ja zu, wenn auch ungern. Der Grund ist auch einfach zu erklären: ich wollte auf keinen Fall wahrhaben, dass mein Weg mich zurück in die Heimat führt. Warum? Tief in meinem Inneren kenne ich die Antwort und ich werde es ganz sicher zum richtigen Zeitpunkt aus mir herausschreiben.

Irgendwann kam dann der Tag, an dem ich spontan und ohne große Überlegungen meine Kündigung eingereicht habe.
JETZT war es an der Zeit zu gehen, ich habe mein Herz sprechen lassen und meinen Verstand kurzerhand ausgeknipst. Es fühlte sich an, als würde sich ein Puzzleteil nach dem anderen einfügen, bis das ganze Bild komplett fertig war.

Eines könnt ihr mir wahrlich glauben, es war ein unglaubliches Glücksgefühl, das mich durchströmt hat und ich habe regelrecht befreit gefühlt.

In dieser bedrückenden Zeit wurde ich stets liebevoll von meinen Freundinnen Claudi, Gisela und Claudia unterstützt und beraten. Sie alle gaben mir Mut und Zuversicht, sie unterstützten mich immer wieder in dem Vorhaben nach Hause zurück zu kehren. Dafür bin ich ihnen unendlich dankbar. 559203_3503740320384_1931208697_n.jpg

Letztendlich hat mein Papa mich nach Hause geholt, meine Wanderung ist vorerst beendet und ich bin jetzt genau dort wo ich hingehöre…………………… DANKE PAPA, DANKE!

 

Herzlichst eure ULLA

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