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Lebensfreude

Tuesday, 7. may 2013 2 07 /05 /Mai /2013 21:42


Ich bin aufgeregt, mein Herz klopft vor Freude und ich kann
es kaum abwarten den ersten Fuß,auf meine Insel zu setzen. DSC01294 (2)

Vor 10 Monaten habe ich die  Juist verlassen. Der Anlass war sehr traurig, denn mein Papa war unheilbar krank und es war mir in dieser schweren Zeit sehr wichtig bei ihm zu sein. Drei Wochen nach meinem Eintreffen ist er gestorben und ich habe mich spontan dazu entschlossen wieder in meiner alten Heimat, dem Westerwald, zu bleiben.

In dieser Zeit ist unendlich viel  geschehen, die Zeit der Trauer, Gürtelrose, Arbeitssuche, dann der Tod meiner Tante und einigen guten Bekannten, Umbau meiner alten Wohnung, Arbeit wieder verlassen, erneute Arbeitssuche, wochenlang krank mit einer schweren Erkältung, Krankenhausaufenthalt wegen Verdacht auf Lungenentzündung, Beginn einer neuen Tätigkeit und so weiter………………….!

Das hat mich ganz schön gebeutelt und die Spuren haben sich auch tief in meine Seele und in mein Gesicht gegraben.

Jetzt gönne ich mir eine AusZeit auf meiner Insel JUIST!

Die Vorfreude ist so groß das ich gerade platzen könnte. In Gedanken gehe ich sämtliche Wege ab und stelle mir bildlich vor, wenn ich dort alles treffen werde. Es ist ja Musikfestival und die Insel, wie jedes Jahr, proppenvoll. Viele Bekannte tummeln sich in diesen Tagen auf dem Töwerland und ich bin gespannt sein wie ein Flitzebogen.

Ganz besonders freue ich mich auf meine Freundinnen Claudia und Gisela, die Beiden habe ich die letzten Monate so sehr vermisst. Aber ab Morgen, sind wir für eine kurze Zeit wieder vereint. 559203 3503740320384 1931208697 n


Wenn ich jetzt meine Augen schließe, höre ich schon das Rauschen des Meeres, spüre jedes einzelne Sandkorn unter meinen Füßen und ich lasse mir den Seewind so richtig um die Ohren wehen. Bei dieser Vorstellung öffnet sich mein Herz ganz weit, ich kriege eine richtige Gänsehaut und es zaubert mir ein Lächeln auf die Lippen.


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Die Dünen, die Bill, das Kalfamer, der Wind, das Meer, der Hammersee, die Menschen, die“ Welle“ mit den unverkennbaren, einzigartigen Jungs hinter der Theke, die Hohe Düne mit ihrem traumhaften Blick und dem leckeren Aperol-Spritz, all die Menschen die zu dieser Insel gehören, die Pferdekutschen, die vielen Fahrräder und das Strandhotel Kurhaus in dem ich gearbeitet habe. 

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Ich habe euch vermisst……………!


Jetzt werde ich ganz schnell schlafen, damit die Zeit flott rum geht und ich endlich bei euch bin……………….


  Töwerlandlied


Herzlichst eure Ulla DSC02979

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Sunday, 5. may 2013 7 05 /05 /Mai /2013 20:35

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Heute war wieder einer dieser Tage, an denen ich ganz genau gespürt habe, dass ich eindeutig am richtigen Ort bin. Ich bin so glücklich wie schon lange nicht mehr und das hat ganz verschiedene Gründe.

 

In den letzten Monaten habe ich mich mit meinem Schreiben ziemlich rar gemacht, obwohl es genügend Themen gegeben hätte. Ich sinniere sehr oft am Tag vor mich hin und bin in Gedanken schon beim schreiben.
Doch dann komme ich zu Hause an, es passieren so viele unerwarteter Dinge und ich hab völlig vergessen was ich euch mitteilen wollte.

Mir geht es mit dem Schreiben immer so, dass ich direkt aus der Situation heraus alles zu Papier bringen muss, später sind die, für diesen Moment, so bewegenden Emotionen weg und ich denke, na, so gut wars dann wohl doch nicht. 2013-05-05-02.35.34.jpg

Das ist sehr schade, dadurch verlieren sich für mich viele wertvolle Themen. Ach egal, ich denke sie kommen dann in einer anderen Situation wieder………….!


Heute hatte ich für mich eine Radtour geplant, Ziel unbekannt. Den ganzen Vormittag war ich damit beschäftigt mir eine Route zu überlegen, die etwas weniger anspruchsvoll ist. Mein Hintern ist seit 10 Monaten mit keinem Sattel in Berührung gekommen und ich wollte mich zu Beginn der Saison auch etwas schonen.
Doch hier in Niederelbert wird es schwierig ohne Steigung aus dem Dorf zu kommen. Nach Oberelbert, nä, zu steil für den Anfang. Horressen geht gar nicht, dass machen mein Herz und meine Beine nicht mit. Montabaur geht grad so, oh, da fällt mit Holler ein, dass könnte gehen.

 

Also, mein tolles Rad, dass jetzt 2 Jahre unberührt im Keller gestanden hat, raus und nix wie weg. Geprüft ob alles noch funktionstüchtig ist hatte ich unter der Woche schon erledigt, Bremsen, Kette, Schaltung, alles super.

Ab auf den Sattel und los geht es. Ich hatte noch keinen genauen Plan,  wollte immer an der Wegkreuzung entscheiden. Das mache ich am liebsten, so bin ich frei in meinen Entschlüssen und Entscheidungen. Also ehrlich, seit 10 Monaten ohne Rad, schnauf und schnief und aua…………….!

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Heiliger Bimbam, das geht in die Waden und das schon beim kleinsten Anstieg, gut dass mich mit der Verkleidung keiner auf den ersten, kurzen Blick erkennt. Also, ich strampele nach Holler, dann durch den Wald ins Gelbachtal. Hier muss ich erst einmal den Radweg suchen, den bin ich ja schon ewig nicht mehr gefahren. Dann über Wirzenborn, kurze Rast an der Kirche und weiter den Berg hinauf. Im Ort begegnet mir eine Prozession, das muss Heiligenroth gewesen sein und der Pfarrer mit dem Cowboyhut vorne weg.

Ja, ihr Menschen im Allgäu, eins kann ich euch verraten, hier geht es Bergauf und Bergab und das permanent. Im OA kannst du auch mal im Tal fahren, hier unmöglich.


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Es ist einfach ein traumhafter, sonniger Tag. Die Luft ist ganz warm und es macht riesigen Spaß so durch die Landschaft zu radeln. Überall blüht es, eine wundervolle Farbenpracht im Wald und auf den Wiesen. Der Himmel ist blau und die Sonne strahlt mit mir um die Wette.

 

Mein Herz wird ganz weit und ich spüre eine große Dankbarkeit und Freude in mir. Daham ist Daham……………..!
Das wird mir wieder ganz deutlich bewusst. So viele Jahre habe ich in der Fremde verbracht und bin dort immer eine Fremde geblieben. Hier bin ich zu Hause, hier gehöre ich hin, hier sind die Menschen deren Sprache ich spreche.

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Wie schön der Westerwald ist, in seiner ganzen Pracht, seinen wundervollen, riesigen Wälder, den saftigen Wiesen und den Rapsfeldern, die ich so sehr liebe, wird mir von Tag zu Tag mehr bewusst.

Die Anspannung der letzten Monate fällt langsam und stetig von mir ab. Meine Gedanken fokussieren sich mehr auf das was ich jetzt gerade habe, anstatt auf das was ich gerne hätte. Das ist ein wundervoll entspannendes Gefühl.
Wem will ich denn was beweisen? Ich bin wie ich bin und das ist gut so…………….


 

DER SOMMER GEHÖRT MIR UND ICH WERDE NUR DAS TUN WAS MICH GLÜCKLICH MACHT!


Herzlichst eure Ulla

 

www.meinlilahut.de

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Sunday, 9. december 2012 7 09 /12 /Dez. /2012 18:19

Bei Wind und Wetter, haben sich meine Mama und ich auf den Weg nach Stuttgart gemacht. Wir scheuen keinen Schnee und keinen Regen, keinen Sturm und keinen Stau, denn dort wohnen meine Tochter Vera und ihr Freund Felix, da ist kein Weg zu weit.

 

Ausserdem finde ich den Weihnachtsmarkt dort einfach herrlich, so schön geschmückte Buden, so leckeren, weißen Glüchwein und Vera kocht immer etwas LECKERES.

 

Sonnenaufgang am Samstag

 

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Spaziergang bei strahlendem Sonnenschein

 

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Weihnachtsmarkt in Stuttgart

 

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Sonnenaufgang am Sonntag

 

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Trotz Schnee, Eis und Stau....................wir sind wohlbehalten zu Hause angekommen.............

 

herzlichst eure Ulla

 

link zur Buchbestellung "mein lila HUT"

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Sunday, 6. may 2012 7 06 /05 /Mai /2012 18:01

Am Donnerstag war es endlich soweit, ich  DSC06635                            

konnte zum Festland schippern, Landgang
war angesagt. Mit von der Partie war Claudia,

meine Zugwegfreundin vom Bahnhof in
Münster......lach! 

 

Seit Ende Februar habe ich keine Abgase mehr geschnuppert, kein Automotorengeräusch gehört, keine Ampeln überschritten, keinen großen Lebensmittelladen geplündert und keine überfüllten Städte gesehen.

 

 

 

 

 

Das Tollste jedoch waren die wundervoll gelben Rapsfelder, die endlos grünen Wiesen, Natur ohne Ende! DSC06648

 

Wer von der Insel kommt muß sich sputen und an einem einzigen Tag so einiges erledigen.............Arzt, Ämter, Shoppen, Staunen, Sehen und Riechen! Alle Sinne sind in Aktion und laufen Gefahr überfordert zu werden.

 

Claudia und ich haben uns gefreut wie Schnitzel und uns diesen Tag so schön wie nur möglich gemacht.

Endlich mal etwas schlemmen das bezahlbar ist, mir kamen fast die Tränen als ich die Speisekarte in der Hand hielt und die Preise gesehen habe. Ich komme mir vor im "Preisschlaraffenland".

Beim Aldi waren wohl schon so einige Juister vor uns gewesen, denn es war fast nix mehr da, wir kamen Sprichwörtlich -zu spät.

Das war ein kleines bisschen ärgerlich, doch wir thinken positiv und lassen uns die Stimmung von ein paar weggekauften Lebensmittel nicht verderben.

 

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Die Rückfahrt mit der Fähre war dann noch ganz besonders lustig, denn Jenny und Sabine waren auch noch mit dabei!

 

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So shoppen die Insulaner, bewaffnet  mit Koffern und tausend Taschen.

 

Ein Inselleben ist wunderschön, doch für mich kann es das Festland auf Dauer nicht ersetzen..........

 

Alles hat seine Zeit und alles zu seiner Zeit!

 

Herzlichst eure Ulla

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Friday, 9. march 2012 5 09 /03 /März /2012 11:29

Ab auf den Besen und schwungvoll in Lüfte steigen, dass habe ich früher mit Leidenschaft und ziemlich oft getan. Kaum war ein Problem in Sicht, habe ich mich auf meinen imaginären Besen geschwungen und war rucki zucki auf und davon.


Tja, ganz ehrlich, gebracht hat es nie wirklich viel, ich habe meine Probleme so nie lösen können. Im Gegenteil, ich habe sie hinter mir her gezogen wie einen Rattenschwanz und irgendwann haben sie mich dann doch eingeholt, oder sogar überholt.
Im letzten Jahr auf Jusit, sind mir so viele Dinge wieder begegenet und das hat mich total erschrocken.

 

Es hilft wenig, den Besen immer griffbereit in der Ecke stehen zu haben um bei jedem Pups davon zu fliegen.

Blödsinn, denn das ganze Theater fängt irgendwann wieder von vorne an!


Sturzflug oder Bruchlandung, nein danke, das habe ich jetzt hinter mir! Die Probleme sehe ich jetzt einfach als Herausforderung und stelle mich ihnen selbstbewußt und voller Optimismus.

Von nun an, fliege ich nur noch zum Vergnügen!

 

 

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Herzlichst eure Ulla                                               www.mein-lila-hut.de

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