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Wirbelsturm in meinem Kopf……………………Teil 2
Wundervoll, 10 Frauen sind gekommen, ich bin richtig happy, für den Anfang ist das eine gute Zahl und ich bin sehr dankbar dafür. Meine
Anspannung ist verflogen, ich bin ganz ruhig und gelassen. Während des Vortrags, schaue ich oft in die Gesichter der Damen und versuche herauszufinden was in ihnen vorgeht. Ich
bin immer wieder erstaunt was ich alles denken, reden, fühlen und analysieren kann. Die Frauen schauen mich erwartungsvoll und freundlich an. Ich spüre unbeschreibliche Freude
und Begeisterung in mir hoch steige und komme so richtig in Fahrt. In dem Moment weiß ich wieder ganz genau, dass ich auf dem absolut richtigen Weg bin und das ich mit meinen
Vorträgen die Frauen motivieren und inspirieren kann, über ihr vergangenes und zukünftiges Leben nachzudenken. Es ist meine Vision, meine Botschaft, mein Herzenswunsch, Frauen zu ihrem Herzen zu
führen. Die Tür des eigenen SEINS zu finden, um hinein zu blicken, hinein zu spüren, hinein zu hören. Sich der eigenen Persönlichkeit mit allen Wünschen, Träumen und Sehnsüchten zu öffnen. Viele
Frauen, haben total das Gespür für ihr eigenes Wohlergehen verloren, sie erkennen oft erst durch eine Krankheit, dass ihnen etwas
Entscheidendes fehlt. Die Kraft einer Frau ist
unbeschreiblich, wenn es ihr gut geht, sie sich wohl fühlt und zufrieden ist, dann wirkt sich das positiv auf das gesamte Umfeld aus. Davon profitieren Kinder, Partner, Kollegen und alle die mit
ihr zu tun haben und am meisten, „sie SELBST“.
Nach dem Vortrag war es wieder ganz merkwürdig, ich habe mich ziemlich unwohl in meiner Haut gefühlt und die Gedanken schossen wie Blitze durch
meinen Kopf. Waren die positiven Kritiken der Damen ernst gemeint oder wollten sie nur nett sein? Hat ihnen der Vortrag wirklich gut gefallen oder sagen sie es nur um mich nicht zu verletzen?
Gedanken, Fragen, Wirbelsturm in meinem Kopf! Ja da sind sie wieder, die wohlbekannten Zweifel, Ängste, Sorgen, wofür in alles in Welt sind sie gut? Das ich mir jetzt schon wieder das Leben
schwer mache, mich runter ziehe, mir überlege was ich alles hätte besser machen können? Unwohlsein, Schwermut und Zweifel, begleiten mich während dem Aufräumen, ein Gedanke löst den anderen ab
und sie werden immer schlimmer. Mir bricht der Schweis aus und ich könnte grad mal kotzen. STOPP, jetzt ist sofort Schluss, ich atme tief durch und beginne meine Gefühle zu
sortieren. Nochmal tief atmen und spüren was los ist. Schwups sind sie schon wieder da und mir fallen tausend Dinge ein, die ich vergessen habe zu erwähnen, die ich einfach in meinem Redefluss
übersehen habe. Was ich alles noch hätte sagen können, habe ich den Frauen überhaupt etwas mitgegeben? Haben sie meine Botschaft verstanden? Kommt jetzt überhaupt nochmal eine zu meinem Vortrag?
Empfehlen sie ich weiter oder sagen sie ……das kannst du dir sparen, war eh nix? Oh mein Gott, wie viele Gedanken kann ich denn auf einmal denken? Nochmal Stopp, das war mein
erster, offizieller Vortrag, auch ich darf mir die Zeit nehmen meine Erfahrungen zu machen. Ich bin schließlich ein „Meister der ÜBT“ und es ist ganz natürlich das ich erst einmal ein paar
Vorträge halten muss, um mein wundervolles Ziel zu erreichen. Mir ist in dem Moment wieder so richtig klar geworden, dass ich mich selbst ständig unter Druck setzte, dass ich meinen
Perfektionismus auslebte und er mich immer wieder in seinen Krallen gefangen hatte. Schluss, Ende, Aus, es reicht, ich gebe mir die Chance zu wachsen, stetig und gleichmäßig. Ich gebe mir die
Chance meine Fähigkeiten auszubauen, zu überarbeiten, zu verbessern und zu optimieren. Ich gebe mir die Chance hinein zu wachsen in eine wundervolle Tätigkeit.
Danke an alle Frauen, die mich auf diesem meinem Weg begleiten……………………..
Herzlichst eure Ulla