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10. April 2012 2 10 /04 /April /2012 10:59


Seit über 35 Jahren arbeite ich mit Kindern und ich darf sagen, es ist furchtbar was ihnen von Seiten der Erwachsenen zugemutet wird.
Alle wollen KINDER, doch die wenigsten kümmern sich darum was sie wirklich brauchen.....LIEBE, AUFMEKSAMKEIT, VERSTÄNDNIS, ZEIT, RUHE, HARMONIE..........!

 

Es wird erwartet das Kinder funktionieren, dass sie ruhig und brav sind, angepasst, aufmerksam, fleißig, in allem der oder der die Beste. Sie werden im kleinsten Kindesalter morgens aus den Betten gejagt um in Kinderverwahranstalten zu gehen, damit die Eltern sich selbst verwirklichen können.

Die allerwenigsten alleinerziehenden Menschen geben ihre Kinder so frühzeitig ab, schaut euch einfach mal um.
Ich bin ehrlich gesagt jeden Tag aufs neue entsetzt was erwachsene Menschen ihrem liebsten, kleinsten Menschlein antun
Doch Gott sei Dank, geschieht das ja nur (laut der Erwachsenen) damit das Kind die beste und einzigartigste FÖRDERUNG bekommt. Denn bei Muttern verblöden die Kleinsten ja.

Ich habe viele vermeintlich wilde Kinder erlebt, alle wollten nur spielen, ihr Temperament erproben, laut sein, schreinen und schauen was geht. Dann kommen Erwachsene erfinden eine Krankheit und eine Pille dazu und schon ist die Welt  der Großen wieder in Ordnung.

Wer leidet, wessen Leben wird dadurch eingeschränkt, wem wird die individuelle Entfaltung verweigert?

 

Dieser Artikel wurde mir heute zugesandt und ich in sprachlos und entsetzt!

Ritalin: Wie die Pharmaindustrie unsere Kinder vorsätzlich zerstört
Eva Herman
Es klingt wie die furchterregende Geschichte aus einem Horrorthriller: Ein
weltweit angesehener US-Kinderpsychiater probiert in den sechziger Jahren an
seinen lebhaften Patienten verschiedene Psychopharmaka aus, um die Kleinen
ruhig zu stellen. Als er eine entsprechende Pille entdeckt, mit der die
Kinder gefügig gemacht werden können, erhebt er im Namen der
Weltgesundheitsorganisation die kindliche Lebhaftigkeit zu einer neuen
Krankheit. Und fertig ist eine äußerst lukrative, für wachsenden Gehirne
jedoch hochgefährliche Einnahmequelle der global arbeitenden Pharma- und
Ärzteindustrie. Millionen Kinder auf der ganzen Welt schlucken seit
Jahrzehnten Ritalin, weil sie angeblich ADHS haben.

Die Krankheit heißt ADHS, mit dem Mittel Ritalin setzen der Pharmariese
Novartis und andere seit Jahrzehnten Milliarden um, der genannte
US-Nervenarzt trug den Namen Leon Eisenberg. Doch die Wahrheit kommt immer
ans Licht, auch wenn es manchmal etwas länger dauert: Kurz vor seinem Tod
2009 offenbarte der 87-jährige den Schwindel: Niemals hätte er gedacht, dass
seine Erfindung einmal derart populär würde, sagte er in einem
Bericht. »ADHS ist ein Paradebeispiel für eine fabrizierte Erkrankung«!
Eine fabrizierte Krankheit. Das belegt auch eine aktuelle Meldung vom
vergangenen Wochenende: Angesichts dramatisch gestiegener Zahlen von ADHS-
Diagnosen (zwischen 1989 und 2001 um das 400-fache) sind sich die Forscher
jetzt nahezu einig: ADHS wird meist zu schnell zum Damoklesschwert für
lebhafte Kinder erhoben, Jungen geraten weitaus häufiger in die Falle. Dem
Pharma-Kartell dürfte das alles nur recht sein. Diese »fabrizierte
Erkrankung« ist inzwischen weltweit als psychische Erkrankung manifestiert.
Zu Unrecht, wie sich zunehmend herausstellt: Das, was als ADHS oder ADS
(Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom) bekannt ist und angeblich
genetisch bedingt sein soll, basiert in Wahrheit häufig auf mehreren ganz
natürlichen Gründen und hat wenig mit einem echten Psycho-Krankheitsbild zu
tun, wie mir der ehemalige Leiter der Kinder- und Jugendpsychiatrie der
Hamburger Uniklinik Eppendorf, der verstorbene Prof. Dr. Peter Riedesser
schon vor wenigen Jahren eindringlich erklärt hatte: Oftmals spielen
familiäre Probleme eine wichtige Rolle, die es zu untersuchen gilt, außerdem
sind allermeist Jungs betroffen, was auch damit zusammenhängt, dass diese
nicht selten ein ungezügelteres Temperament haben als ihre weiblichen
Mitstreiter. Doch am Verhalten der Mädchen werden meist die Vorgaben zum
Verhaltenskodex entwickelt, sowohl für Kinderbetreuungsanstalten als auch in
der Schule. Sofern die Jungs naturgemäß wilder spielen, gelten sie schon
recht schnell als verhaltensauffällig. ADHS ist in Wirklichkeit ein Problem
der unverstandenen Jungen von heute. Ein Beispiel:

Als ich vor einigen Jahren die Mutter eines Nachbarsjungen weinen sah,
fragte ich sie, was los sei. Sie antwortete, die Kindergärtnerin habe ihr
soeben mitgeteilt, dass ihr Sohn ADHS, das so genannte
Zappelphilipp-Syndrom, habe und dass der Kleine nun das hochpotente
Pharmakon Ritalin nehmen müsse. Der Junge sei schließlich hyperaktiv. Ich
stutzte, denn das war meines Erachtens kaum vorstellbar, der Bub war weder
verhaltensauffällig noch hyperaktiv, sondern er machte einen kerngesunden
und lebhaften Eindruck. Woher die Kindergärtnerin das denn so genau wisse,
fragte ich die Frau, sie sei doch weder Psychologin noch Ärztin. Die
Nachbarin antwortete, die Betreuerin halte Abendkurse zu genau diesem Thema
ab.

Glücklicherweise erreichte ich Prof. Riedesser sofort telefonisch und
berichtete den Fall. Der Arzt bestellte den Jungen ein und untersuchte ihn
gründlich. Diagnose: Das Kind war völlig in Ordnung. Was ich zu diesem
Zeitpunkt nicht wusste: Die Pharmaindustrie schult seit geraumer Zeit
Erzieher und Lehrer von Kindergärten und Schulen, damit diese einen »genauen
Blick« auf lebhafte Kinder haben sollen, deren Eltern man dann die
gefährliche Diagnose und das passende Medikament gleich dazu mitteilt.

Dabei muss man wissen: Ritalin ist nicht irgendeine Pille, sondern harter
Tobak: Es enthält Methylphenidat und greift dort in den Gehirnstoffwechsel
ein, wo Aufmerksamkeit und Bewegung kontrolliert werden. Das Fatale: Die
Wirkung von Methylphenidat im Menschen ist noch längst nicht vollständig
erforscht. Man weiß nichts über die Folgen bei den nächsten Generationen,
gefährliche Krankheiten wie Parkinson sollen zum Beispiel mit der Vergabe
von Ritalin zusammenhängen. Die Nebenwirkungen der kleinen weißen Pille
reichen von Appetitlosigkeit und Schlafstörungen, vonAngst-, Spannungs- und
Panikzuständen bis hin zu vermindertem Wachstum. Außerdem: Ritalin ist ein
Psychopharmakon und gehört zu der Gruppe der Betäubungsmittel, genau wie
Kokain und Morphium. Es wird jedoch, wie erwähnt, bereits kleinen Kindern
verschrieben, oftmals über Jahre hinweg. Denn die »Krankheit« wird durch
Ritalin nicht geheilt, sobald das schwere Medikament abgesetzt wird, sind
die Symptome sofort wieder da.

»Ritalin ist eine Pille gegen eine erfundene Krankheit, gegen die Krankheit,
ein schwieriger Junge zu sein«, heißt es bei derDeutschen Apothekerzeitung.
Und der Erfinder von ADHS, der vielfach ausgezeichnete US-Nervenarzt
Eisenberg, sagte am Ende seines Lebens bestürzt: »Die genetische Veranlagung
für ADHS wird vollkommen überschätzt«. Stattdessen sollten Kinderpsychiater
lieber viel gründlicher die psychosozialen Gründe ermitteln, die zu
Verhaltensauffälligkeiten führen können, so Eisenberg gegenüber dem
deutschen Wissenschaftsjournalisten und Sachbuchautor Jörg Blech, der durch
seine umfassende Kritik an der Pharmaindustrie und sein Buch Die
Krankheitserfinderbekannt wurde. Späte Einsicht, zu spät, viel zu spät!

Eisenberg gab kurz vor seinem Ableben sogar reuevoll die Themen vor, wo die
Ursachen zu finden sein könnten und die es viel dringender zu untersuchen
gelte, als gleich zu der unseligen Pille zu greifen: Gibt es Kämpfe mit den
Eltern, leben Mutter und Vater zusammen, gibt es Probleme in der Familie?
Diese Fragen seien wichtig, aber sie nähmen viel Zeit in Anspruch, wird
Eisenberg zitiert, der seufzend hinzugefügt haben soll: »Eine Pille
verschreibt sich dagegen ganz schnell«.

»Unsere Systeme sind für Jungen unfreundlich geworden«, sagt auch der
Professor für Arzneimittelversorgungsforschung an der Universität Bremen,
Gerd Glaeske. Jungen wollten risikoreicher leben und sich erproben. Dafür
fehlten ihnen aber heute die Freiräume. Jungen versuchten, Grenzen zu
überschreiten, das gelte in unserem System als auffällig. »Wenn man sagt,
dass Jungen stören, muss man auch über die reden, die sich davon gestört
fühlen«, so der Professor.

Die FAS schrieb am 12. Februar 2012, die Diagnose ADHS werde inflationär zur
Erklärung von Schulversagen herangezogen, und weltweit mache allein Novartis
einen Umsatz von 464 Millionen Dollar mit der Pille, die störende
Jungen »glatt, gefügig und still« mache. Vor zwanzig Jahren seien in
Deutschland 34 Kilo Methylphenidat ärztlich verordnet worden – heute seien
es 1,8 Tonnen.Weltweit sollen etwa zehn Millionen Kinder Ritalin
verschrieben bekommen, in Deutschland sollen es etwa 700.000 sein.

Die schweizerische Nationale Ethikkommission im Bereich Humanmedizin NEK
äußerte sich in einer Stellungnahme im November 2011 äußerst kritisch zur
Verwendung des ADHS-Medikaments Ritalin: Das Verhalten des Kindes werde
durch Chemie ohne jegliche Eigenleistung beeinflusst.

Das sei ein Eingriff in die Freiheit und die Persönlichkeitsrechte des
Kindes, denn chemische Wirkstoffe verursachten zwar gewisse
Verhaltensänderungen, das Kind lerne aber unter Chemie nicht, wie es sein
Verhalten selbst ändern könne. Damit würden ihm wichtige Lernerfahrungen
füreigenverantwortliches und mitmenschliches Handeln vorenthalten, »die
Freiheit des Kindes empfindlich eingeschränkt und es in seiner
Persönlichkeitsentwicklung gehemmt«, kritisierte die NEK. Über die
gesundheitlichen Folgen der Einnahme des Psychopharmakons verlautete indes
offenbar nichts.

Peter Riedesser warnte: »Hyperaktivität kann Anzeichen einer tieferen
Störung sein, etwa einer Depression, die anders zu behandeln ist als mit
Ritalin«.

Der renommierte Wissenschaftler und Professor für Neurobiologie Gerald
Hüther warnt schon lange vor der sorglosen Abgabe des hochpotenten
Medikaments an kleine Kinder sowie vor der Annahme, man habe es bei ADHS mit
einer echten Krankheit genetischen und biologischen Ursprungs zu tun. In
einem Interview sagte der Wissenschaftler, als das Krankheitsbild vor
Jahrzehnten definiert worden sei, habe man nicht gewusst, wie formbar
Kindergehirne sind, wie sich die Hirnstrukturen anhand der während der
frühen Kindheit gemachten Erfahrungen erst herausbilden. »Damals ging man
noch davon aus, dass es nur irgendwelche fehlerhaften genetischen Programme
sein könnten, die zu solchen Störungsbildern führten«, so Hüther. »Diese
Vorstellung war in vieler Hinsicht vorteilhaft. Sie bürdete niemandem
Verantwortung auf und entlastete damit nicht nur die Eltern, sondern auch
die Erzieher und Lehrer. Und sie passte zum Reparaturdenken der damaligen
Zeit: Wenn etwas nicht richtig funktionierte, nahm man eben eine Pille«.

Betroffene Eltern sollten sich nicht gleich verunsichern lassen, wenn
Erzieher oder Lehrer meinen, ihr Kind habe ADHS. Sie sollten sich erst
einmal in Ruhe umhören und sich mit anderen Personen austauschen, die ihr
Kind kennen und die es auch mögen. »Vielleicht haben die eine Idee, wie ihm
zu Hause, in der Schule und vor allem im Umgang mit Freunden geholfen werden
kann«.

Der Neurobiologe war einer der ersten offenen Kritiker der »Krankheit« und
des dazugehörenden Medikaments und löste vor einigen Jahren eine hitzige
Fachdiskussion aus. Hüther hat sich als einer der ganz wenigen
Wissenschaftler klar als Anwalt für die Kinder positioniert: »Erwachsene
müssen selbst entscheiden, ob sie sich mithilfe von Psychostimulanzien noch
besser an die absurden Leistungsanforderungen unserer gegenwärtigen
Gesellschaft anpassen wollen. Aber Kinder können das noch nicht selbst
entscheiden, diese Entscheidung müssen ihre Eltern als
verantwortungsbewusste Erwachsene treffen«. Nahezu der Rest der Fachwelt
hüllt sich in dezentes Schweigen zu diesem schwerwiegenden Thema.

Der Erfinder von ADHS, der ehemalige US-Nervenarzt Leon Eisenberg, der
später die Leitung der Psychiatrie am renommierten Massachusetts General
Hospital in Boston übernahm und zu einem der bekanntesten Nervenärzte der
Welt wurde, hatte sich im Jahr 1967 auf einem Seminar der
Weltgesundheitsorganisation gemeinsam mit seinem Kollegen Mike Rutter mit
allen Kräften und gegen den immensen Widerstand der psychiatrischen Fachwelt
dafür eingesetzt, die angebliche Hirnstörung als eigenständige Krankheit in
den weltweiten WHO-Katalog der psychiatrischenLeiden aufzunehmen. Trotz
scharfen Gegenwinds ist ihm das, aus welchen Gründen auch
immer, »erfolgreich« gelungen. Der Psychiater hat damit einen bösen und
hartnäckigen Geist in die Welt gesetzt, den diese, angesichts eingefahrener
Milliardengewinne der Pharmaindustrie, nicht mehr los wird. Bis heute hat
die angebliche psychische Erkrankung ihren Platz imDiagnostischen und
Statistischen Manual, bis heute gibt es Millionen von Eltern, die glauben,
psychisch kranke Kinder zu haben, und bis zum heutigen Tage laufen Millionen
von Jungen und auch Mädchen mit dem Stempel herum, »eine schwere Macke« zu
haben.

Das alles stört die Pharmaindustrie indes nur wenig, inzwischen bieten
alleine in Deutschland sechs Firmen das Medikament unter verschiedenen Namen
an. Die Kraken streichen weiterhin ungerührt ihre Milliarden ein, ungeachtet
möglicher Schwerstfolgen für Körper und Seele der Kinder, ungeachtet auch
des Drucks auf die jungen Generationen, nur noch funktionieren zu müssen,
und wenn es eben unter Drogen ist, und ungeachtet einer Welt, die nicht mehr
fragen will nach natürlichen Ursachen und Gründen, sondern die täglich
erbarmungslos neue künstliche Gebrechen erfindet, um damit ordentlich Kasse
zu machen. Willkommen in der schönen neuen Welt!

 

Wenn wir unseren Kindern

 

Bitte liebe Eltern, schenkt euren Kindern die Zeit die sie brauchen, um zu waschsen und zu erblühen. Die Jahre gehen so schnell vorbei und was im Kindesalter versäumt wurde, kann ihm niemand zurück geben und sie fehlen ein Leben lang.
Es sind die verlorenen Jahre für Kinder und Eltern....................!

 

Herzlichst eure Ulla                                      

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Published by Mein Lila Hut - in Der-lila-Kinderhut
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Kommentare

MABo 04/28/2012 12:47

Es muss heißen: Seid für eure Kinder da.

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