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5. Mai 2013 7 05 /05 /Mai /2013 18:35

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Heute war wieder einer dieser Tage, an denen ich ganz genau gespürt habe, dass ich eindeutig am richtigen Ort bin. Ich bin so glücklich wie schon lange nicht mehr und das hat ganz verschiedene Gründe.

 

In den letzten Monaten habe ich mich mit meinem Schreiben ziemlich rar gemacht, obwohl es genügend Themen gegeben hätte. Ich sinniere sehr oft am Tag vor mich hin und bin in Gedanken schon beim schreiben.
Doch dann komme ich zu Hause an, es passieren so viele unerwarteter Dinge und ich hab völlig vergessen was ich euch mitteilen wollte.

Mir geht es mit dem Schreiben immer so, dass ich direkt aus der Situation heraus alles zu Papier bringen muss, später sind die, für diesen Moment, so bewegenden Emotionen weg und ich denke, na, so gut wars dann wohl doch nicht. 2013-05-05-02.35.34.jpg

Das ist sehr schade, dadurch verlieren sich für mich viele wertvolle Themen. Ach egal, ich denke sie kommen dann in einer anderen Situation wieder………….!


Heute hatte ich für mich eine Radtour geplant, Ziel unbekannt. Den ganzen Vormittag war ich damit beschäftigt mir eine Route zu überlegen, die etwas weniger anspruchsvoll ist. Mein Hintern ist seit 10 Monaten mit keinem Sattel in Berührung gekommen und ich wollte mich zu Beginn der Saison auch etwas schonen.
Doch hier in Niederelbert wird es schwierig ohne Steigung aus dem Dorf zu kommen. Nach Oberelbert, nä, zu steil für den Anfang. Horressen geht gar nicht, dass machen mein Herz und meine Beine nicht mit. Montabaur geht grad so, oh, da fällt mit Holler ein, dass könnte gehen.

 

Also, mein tolles Rad, dass jetzt 2 Jahre unberührt im Keller gestanden hat, raus und nix wie weg. Geprüft ob alles noch funktionstüchtig ist hatte ich unter der Woche schon erledigt, Bremsen, Kette, Schaltung, alles super.

Ab auf den Sattel und los geht es. Ich hatte noch keinen genauen Plan,  wollte immer an der Wegkreuzung entscheiden. Das mache ich am liebsten, so bin ich frei in meinen Entschlüssen und Entscheidungen. Also ehrlich, seit 10 Monaten ohne Rad, schnauf und schnief und aua…………….!

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Heiliger Bimbam, das geht in die Waden und das schon beim kleinsten Anstieg, gut dass mich mit der Verkleidung keiner auf den ersten, kurzen Blick erkennt. Also, ich strampele nach Holler, dann durch den Wald ins Gelbachtal. Hier muss ich erst einmal den Radweg suchen, den bin ich ja schon ewig nicht mehr gefahren. Dann über Wirzenborn, kurze Rast an der Kirche und weiter den Berg hinauf. Im Ort begegnet mir eine Prozession, das muss Heiligenroth gewesen sein und der Pfarrer mit dem Cowboyhut vorne weg.

Ja, ihr Menschen im Allgäu, eins kann ich euch verraten, hier geht es Bergauf und Bergab und das permanent. Im OA kannst du auch mal im Tal fahren, hier unmöglich.


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Es ist einfach ein traumhafter, sonniger Tag. Die Luft ist ganz warm und es macht riesigen Spaß so durch die Landschaft zu radeln. Überall blüht es, eine wundervolle Farbenpracht im Wald und auf den Wiesen. Der Himmel ist blau und die Sonne strahlt mit mir um die Wette.

 

Mein Herz wird ganz weit und ich spüre eine große Dankbarkeit und Freude in mir. Daham ist Daham……………..!
Das wird mir wieder ganz deutlich bewusst. So viele Jahre habe ich in der Fremde verbracht und bin dort immer eine Fremde geblieben. Hier bin ich zu Hause, hier gehöre ich hin, hier sind die Menschen deren Sprache ich spreche.

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Wie schön der Westerwald ist, in seiner ganzen Pracht, seinen wundervollen, riesigen Wälder, den saftigen Wiesen und den Rapsfeldern, die ich so sehr liebe, wird mir von Tag zu Tag mehr bewusst.

Die Anspannung der letzten Monate fällt langsam und stetig von mir ab. Meine Gedanken fokussieren sich mehr auf das was ich jetzt gerade habe, anstatt auf das was ich gerne hätte. Das ist ein wundervoll entspannendes Gefühl.
Wem will ich denn was beweisen? Ich bin wie ich bin und das ist gut so…………….


 

DER SOMMER GEHÖRT MIR UND ICH WERDE NUR DAS TUN WAS MICH GLÜCKLICH MACHT!


Herzlichst eure Ulla

 

www.meinlilahut.de

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Published by Mein Lila Hut - in Lebensfreude
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