Artikel teilen! Ich glaube an die Liebe....................: Irgendwie, aus einem mir noch unbekannten Grund, kommt mir gerade dieser Satz in den Sinn und ...
Irgendwie, aus einem mir noch unbekannten Grund, kommt mir gerade dieser Satz in den Sinn und
ich möchte etwas dazu schreiben.
Ich glaube immer noch an die Liebe, an die Liebe, die alles verändert, die Liebe, die mein Herz schneller schlagen lässt, die Liebe, die tief und rein ist.
Die Liebe, die alles erklärt und alles erfühlt, die Liebe, die mich beruhigt, stärkt und die mich unendlich dankbar und glücklich macht.
In meinem Leben habe ich oft geglaubt zu lieben, die Enttäuschung machte mich anschließend immer fix und fertig. Doch dann kann es keine wahre, echte, aus
tiefstem, reinen Herzen kommende Liebe gewesen sein.
Ich finde den Titel von Chuck Spenzano so treffend.............Wenn es verletzt ist es keine Liebe..............ja und ich habe mich oft selbst verletzt, weil ich an eine Liebe geglaubt habe, die nur von meinem Ego bestimmt wurde.
Meine wirkliche große Liebe, die aus vollem, innigem Herzen kam, wurde schmählich missachtet und ignoriert. Das waren zumindest bis vor kurzem meine Gedanken. War das wirklich so?
Der Mann, dem mein ganzes Herz gehörte war Witwer und hatte 2 kleine Söhne. Er lebte im Nachbarort, in den ich nie ziehen wollte. Er war 11 Jahre älter,
hatte ein Haus und ziemlich eingefahrene, eigensinnige Denkstrukturen.
Ich habe mir immer einen Partner als Mann gewünscht, einen mit dem ich lachen und Pferde stehlen kann. Mein Wunsch war es, durch die Welt zu reisen, ein
Haus mit ihm gemeinsam zu bauen, einen Stall voll Kinder zu kriegen, in Harmonie und Respekt vor dem anderen miteinander zu leben.
Die Ehrlichkeit, die ich mir heute, hier und jetzt gestatte, warum ich ihn geheiratet habe, schmerzt mich schon sehr, denn ich war auch ihm gegenüber unehrlich. Wäre ich aufrichtig gewesen und hätte ihm unverhohlen meine Wünsche und Bedürfnisse mitgeteilt, wäre es höchstwahrscheinlich nie zu dieser Hochzeit gekommen. Meine Träume und Vorstellungen vom Leben waren das totale Kontrastprogramm. Clever wie ich war, habe ich das geahnt und ihm dafür die perfekte Show geboten. Ich habe mich in sein Leben eingefügt, brav das getan, was er von mir verlangt hat, und bin kreuzunglücklich und ziemlich krank geworden.
Das war der Preis, den ich für meinen Verrat an mir selbst gezahlt habe.
In den darauffolgenden Jahren habe ich mich oft beobachtet und festgesellt, dass ich in Liebesdingen immer wieder in diese gleiche, selbstaufgestellte Falle tappe. Unablässig habe ich meine Wünsche denen meines Partners untergeordnet, seine Belange waren stets wichtiger als meine eigenen und allzeit hatte ich die genialsten und einfallsreichsten Entschuldigungen für das respektlose Verhalten gegenüber meiner Person.
Genau genommen habe ich meine persönlichen Wünsche und Sehnsüchte nie so richtig zum Ausdruck und zur Sprache gebracht, darf ich dann dem Partner böse sein, ihn wegen mangelnder Klarheit von meiner Seite aus, verurteilen?
Ich denke, es wäre angebracht, mir darüber klar zu werden, was ich wahrhaftig will von einer Partnerschaft. Offen und unverfälscht meine Wünsche
auszusprechen, frisch von der Leber weg sagen, was für mich wichtig ist. Bei diesen Sätzen krabbelt das Grauen in meinem Nacken hoch und die alt bekannte Sorge steigt blitzschnell in mir auf:
will mich dann noch jemand? Gibt es wirklich einen Mann, der die gleichen Interessen hat, der mir meine Verschrobenheit nachsieht und der nicht gleich die Flucht ergreift?
Dann denke ich wieder, irgendwo wird doch wohl noch einer rumschwirren, der mit meinen Vorstellungen leben kann, der meine Macken vergöttert, respektiert und vor allem damit umgehen kann.
Vielleicht sollte ich dem Mann einfach mal die Chance geben, mich so kennenzulernen wie ich wirklich bin………….also Mädel, mach dir mal nen Kopp und sei
ehrlich zu den Jungs.
Geschickt wäre es auch Elvis mal einen Urlaub zu spendieren. Der Kerl liegt mir dauernd in den Ohren und erzählt mir, was alles nicht geht, dadurch lasse
ich mich oftmals von meinen genialsten Ideen abhalten. Er flüstert mir auch permanent zu, sag das bloß nicht, dann ist er schon in der nächsten Minute verschwunden. Halt die Klappe und warte erst
mal ab, was er zu sagen hat, dann kannst du dich immer noch zu Wort melden.
Nix da! Beim nächsten Mann wird alles anders und sollte er die Flucht ergreifen, war es eh nur ein Hasenfurz……………….und von der Sorte hatte ich schon
genug!
Herzlichst eure Ulla 
Wahre Liebe bedeutet für mich angenommen sein, Wärme, Trost, Verständnis, Akzeptanz.............sie ist beständig
Leidenschaft gehört für mich in eine andere Kategorie..............sie verfliegt
Herzlichst Ulla