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22. Juni 2011 3 22 /06 /Juni /2011 12:52

 In diesem Jahr scheint der Arschengelkongress auf der Insel Juist zu tagen. Es erscheint mir höchst erstaunlich, dass mir sozusagen fast täglich solche Wesen begegnen.Arschengel--2-.JPG

Sie finden mich überall und lauern mir, gefühlter maßen, an jeder Straßenecke auf. Jeder hat einen ganz speziellen Auftrag für mich und sie füllen ihn sehr präzise und gewissenhaft aus. Sie lassen nicht locker und kaum habe ich den einen ignoriert, taucht an der nächsten Ecke ein anderer mit der gleichen Botschaft auf. Immer wenn ich glaube, JETZT habe ich es geschafft, mich kann nichts mehr aus dem Tritt bringen, sind sie wieder da, schwirren um mich herum und bringen mich komplett aus dem Gleichgewicht.


Also was soll es, besser ich bleibe bei dem einen AE und stelle mich der Aufgabe die er für mich hat, denn ansonsten kommt der Nächste und ob der besser ist, wage ich langsam zu bezweifeln.

Ich spüre ganz deutlich in mir die Aktivierung meines Kampfmodus mit mir selbst, doch ab und an weigere ich mich kategorisch in den mir vorgehaltenen Spiegel zu schauen. Es schmerzt mich körperlich so mit mir zu ringen und zu hadern. Mein Gehirn läuft auf Hochtouren und will sich auf nichts anderes mehr konzentrieren. Die Schönheit der Insel, die Lebensfreude, das Lächeln………ich versage mir alles und fühle mich todunglücklich und unverstanden.

 

Ich suche Gespräche mit befreundeten Menschen, um sie voll zu quatschen und sie von meinem Leid zu überzeugen. Die Selbstgespräche mit mir haben alle den gleichen, wiederkehrenden Dialog und ich gehe mir persönlich schon selbst tierisch auf den Keks.
Tief in meinem Herzen weiß ich ganz genau was mit mir los ist, was sich gerade abspielt und in welches Horn ich gerade tute. Mir ist ganz klar und ich bin mir völlig bewusst dass ich hier die Chance bekomme alte Muster aufzulösen.


Doch die Angst überwiegt, die Angst, dass andere Menschen besser sind als ich.
Die Angst nicht genügend Anerkennung zu bekommen.
Die Angst  in der zweiten Reihe zu stehen.
Die Angst zu versagen.
Die Angst das niemand die Ulla lieb hat.

 

Mir ist ganz klar, dass das alles ein Trugschluss ist, dass ich mir jetzt selbst treu bleiben und mich auf meine Qualitäten besinnen darf.

Ich bin eine GEWINNERIN!   IMG-Kopie-1


Das ich genau so wie ich bin richtig bin und verbiegen völlig unnötig ist. Wenn ich Freude an meiner Arbeit habe, den Tag mit einem Lächeln begrüße und mir gestatte die Dinge so zu nehmen wie sie sind. Dann ist alles Gut…………………..denn auch meine Arschengel haben ihre Schwachstellen und so manches Mal stellt sich im nach hinein raus, dass es ihnen noch viel schlechter geht als mir. Das auch sie an Abgründe ihres Lebens kommen, oder sich selbst etwas vormachen. DSC01194


Also werde ich ihnen ab jetzt freudig und mit großer Gelassenheit begegnen, mir ihre Worte anhören und sie auf mich wirken lassen. Mein Blutdruck bleibt im grünen Bereich und der Tag wird der erfüllteste und schönste der Woche sein.
Ich durfte ihm in die Augen schauen, die vermeintliche Bedrohung verfliegt mit einem Lächeln. Ich kann frei durch atmen und meinen Arschengeln herzlich für die gute Zusammenarbeit danken.

 

Also kann der Kongress auf der Insel ruhig weiter tagen, ich nehme die Herausforderungen gerne an, wandele sie um und schicke ihn dann in die Wüste.

 

 

Guten Flug……………………….Herzlichst euer Ulla

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Published by Mein Lila Hut - in Weisheitsgeschichten
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