Artikel teilen! Besuch in meinem geliebten Allgäu..................: Mit Spannung und Aufregung erwartete ich den Moment, in dem ich meine geliebten Berge zum e ...
Mit Spannung und Aufregung erwartete ich den Moment, in dem ich meine geliebten Berge zum erstenmal seit 10 Monaten wiedersah.
Ich habe mein Telefonat das ich gerade führte abgebrochen, um genau diesen Moment, tief, innig und ganz bewusst zu erleben. Mein Blick schweifte über die Berge und ich spürte tief in mich hinein, ich wollte mit allen Sinnen, ohne äußere Ablenkung, diesen Augenblick geniesen.
In meiner Vorstellung stolperte und holperte mein Herz, der Puls beschleunigte sich und ich war völig aufgeregt und aus dem Häuschen.
Doch genau das Gegenteil trat ein. Völlige Ruhe breitete sich in mir aus, ich genoß den Blick auf meine geliebten Berge und es war wie ein wiederholtes ankommen. Ich muß gestehen das mich diese
Gefühle sehr überrascht haben.
Zum erstenmal seit ewiger Zeit, habe ich eine Autofahrt ganz intensiv und bewußt wahrgenommen. Ich fuhr ganz langsam, um alles auf mich wirken zu lassen. Die Berge, die Seen, der Schnee,
die Orte und Strassen.
Mir war es unendlich wichtig zu erkennen und zu erfühlen, wie bedeutend diese Gegend für mich immer noch ist und insgeheim stellte ich mir tausende von Fragen.
Gehörte ich immer noch in dieses wundervolle Gebiet?
Ist es noch meine Heimat, oder habe ich mich schon vollkommen davon gelöst?
Was sagt mir mein Gefühl beim Anblick der Berge und beim Einfahren in Rettenberg, dem Ort an dem ich 7 Jahre gelebt habe. Das war die längste Zeit die ich in einer Wohnung verbracht habe, eine Höchstleistung.
Rettenberg war für mich eine große Herausforderung, oft wollte ich wegziehen, an schönere, bessere Orte und bin nicht
davon losgekommen. In dem Moment schießen mir die Tränen in die Augen, ich bin total aus dem Häuschen und ich fühle eine tiefe Verbundenheit mit diesem Ort.
Fazit: In einigen Situationen des Lebens ist es wichtig sich von etwas zu lösen, um seinen wahren Wert zu
erkennen.
Das Wiedersehen mit meinen Freunden und Bekannten war so wunderschön und ich habe mich unendlich gefreut, alle wieder in den Arm zu nehmen. Wir hatten uns, trotz der Telefonate, vieles so zu erzählen.
Mit meinem Wanderfreund Wolfi, habe ich natürlich eine kleine Tour zum Vilsalpsee ins Tannheimertal gemacht.
Beherbergt wurde ich von meiner Freundin Sibille, die mir den Aufenthalt unvergesslich machte. Petra und ich besuchten wie immer das lila Haus in Füssen, um dort Anette und Elke zu treffen. Denn
Elke Ditsch die Besitzerin,
verkauft mit großem Erfolg und Freude mein Buch. http://www.lilahaus-fuessen.de.
Ich habe Heidi kennengelernt, die 4 Jahre auf Juist gelebt und jetzt im Allgäu ein neues Zuhause gefunden hat. Da gab es natürlich sehr viel zu bequatschen, von Freunden hier und Bekannten
dort.
Nicht zu vergessen das Treffen mit Freundinnen Kirsten, Carmen, Sibille, Heidi und Heidi im Adler in Rettenberg, ach STOP, Konrad war ja auch noch da......................lach!
Es war wundervoll, einzigartig, gefühlvoll, erkenntnisreich und wunderschön.................................diese kurze Zeit wird immer in meinem Herzen bleiben.
Allgäu, ich liebe dich, ich komme wieder wenn die Zeit für mich reif ist!
Herzlichst eure
Ulla www.mein-lila-hut.de