Saturday, 7. january 2012 6 07 /01 /Jan. /2012 11:45

 

Ich sitze gerade im Westerwald und lasse das gesamte Jahr 2011 Revue passieren. IMG00098


Im vergangenen Jahr ist sehr vieles auf mich eingeströmt, einiges gewollt, anderes unbeabsichtigt und so viele verschiedene Situationen habe ich  schlicht und einfach geschehen lassen, obwohl ich ganz genau wusste und gespürt habe, dass ich komplett auf dem Holzweg bin.


Nach dem mein vermeintlicher Traumjob (Frauen zu begleiten, den Weg zu ihrem eigenen Herzen zu finden) ganz und gar in die Hose ging und ich finanziell vollständig baden, setzte ich blitzschnell einen bedeutenden Plan in die Tat um.
Mein Umzug vom Süden Hochvogelin den Norden DSC00164. Eines muss ich mir definitiv lassen: ich habe mich noch nie in meinem Leben unterkriegen lassen. Ich fand immer Mittel und Wege „Neues“ auszuprobieren, darin war ich stets Weltmeister. Hingefallen bin ich in meiner Laufbahn unsägliche Male, aber ich habe es stets geschafft, erneut mit vollem Elan von vorne zu beginnen.


Seit gestern habe ich meinen wohlverdienten Urlaub, sitze jetzt bei meinen Eltern im Westerwald und versuche mir die nötige Zeit zu schenken, die ich brauche mich um MICH selbst zu kümmern.
In mir drin herrscht eine völlige Unruhe. Eine solch Zerrissenheit, Verstörtheit und Sorge, dass sich sogar schon meine Haut anfängt zur Wehr zu setzen. Schon seit längerer Zeit, plagt mich ein grauenhafter Ausschlag. Mal ist er stark, dann wieder schwach, dann verschwunden und just in diesen Tagen wieder auffallend aktiv.


Da ich ja weiß, dass die Haut der Spiegel der Seele ist, fange ich zum wiederholten Male an, in meinem Seelenmüll zu kramen. Ein Blick in den Spiegel genügt mir, um festzustellen, dass auch mein Äußeres darunter leidet. Irgendwie erscheinen mir meine Mundwinkel verkniffen und angestrengt auszusehen. Einbildung oder Wahrheit? Das ist meine Frage.


Die Leute, die mir begegnen, begrüßen mich mit, „Hallo, du siehst aber blendend aus, dir geht es ja anscheinend richtig gut!“ Ich frage mich dann jedes Mal ganz verwundert, „ warum sagen IMG00006-Kopie-1sie so was? Empfinden sie mich ehrlich so, oder ist das nur die berühmte, geschmeidige Floskel des Wiedersehens? Kommt ja auch a bisserl blöd jemanden mit den Worten zu begrüßen, „Mann siehst du Scheiße aus!“.                      


Zur Folge hat für mich so eine Situation, dass ich in jeden Spiegel glotze und überprüfe wie ich aussehe und was mir mein Gesichtsausdruck eventuell gerade sagen will. Selbstkritisch und akribisch forsche ich in meinem Gesicht, auf der Suche nach Spuren der Verzweiflung, der Angst, der Unverstandenheit. Mensch Meier, da ist er wieder, der selbstgemachte innere Stress. Mit gewaltigem Erfolg, betrete ich zum x-ten Mal das Zimmer meines Selbstmitleides und suhle mich so richtig darin herum.


Ich kanns einfach nicht lassen und purzele in die Fallen, die ich mir vorher, mit enormem Aufwand, höchst persönlich aufgestellt habe. Hisse meine schwarzen Segel und steche in das Meer der Traurigkeit.


Es ist schon erstaunlich, so vieles zu wissen, erkannt, erlebt, durchgemacht zu haben und trotz allem, diese immer wiederkehrende, bedrohliche Situation zuzulassen. IMG00053
Aussteigen, los Madam, bewege deinen Arsch und verlasse diese verfahrene, engstirnige Sackgasse, sofort!


Mein Elvis, dieser Klugscheißer, sitzt jabbelnd in der Ecke und grinst sich einen ins Fäustchen. „Hihi, sag ich dir doch immer wieder, lass alles beim Alten, das kennst du doch, Veränderung ist soooooooooo anstrengend!“


Nix da, mein Freund, diese Anstrengung lohnt sich auf jeden Fall, da bin ich mir hundertprozentig sicher!


Im letzten Jahr auf meiner Insel der Träume haben mich uralte, tiefsitzende Problematiken eingeholt, die ich, bis dato, erfolgreich eingemauert hatte. Auf Juist, sind so einige aus mir herauskatapultiert worden und haben mich mit einer solchen immensen Wucht getroffen, dass ich mehrmals in ein unsäglich tiefes, schwarzes Loch gestürzt bin. IMG00082


Wenn nicht hier, wo dann? Diese Insel bringt so einiges ans Tageslicht, dein Innerstes wird nach außen gekehrt und du stehst da und kannst nur noch verwirrt und  überrumpelt staunen.


ENTSCHLEUNIGEN heißt mein Zauberwort, denn das ist es was ich zurzeit brauche. Ruhe, Menschen, mit denen ich Lachen, Scherzen und Spaß haben kann. Spielen mit meinen Enkelkindern, bummeln mit Mama, Freunde besuchen und einen ausgiebigen Besuch mit meiner Freundin Usch in der Sauna. Anschließend 2 Wochen Entspannung in Ko Samui und ein paar Urlaubstage im Allgäu. Die Aussichten sind glänzend und ich spüre wie die Vorfreude in meinem Herzen Einzug hält.


Die schwarzen Segel werden eingeholt, die weiße Fahne gehisst und los geht die Fahrt in einen erholsamen, einzigartigen Urlaub mit mir SELBST.


Herzlichst eure Ulla         DSC03138.JPG

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Diese wundervolle Karte von Jwala Gamper, habe ich an genau

diesem Tag gezogen und sie passt einfach genau zu meinem momentanen Thema.

 

Sign43

                                                                                Signkarten von Jwala Gamper

von Mein Lila Hut - veröffentlicht in: Weisheitsgeschichten - Community: LEBENSZIELE,-träume,-visionen
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Monday, 26. december 2011 1 26 /12 /Dez. /2011 11:45

 

Danke lieber Stefan für diesen wunderbaren Artikel....................

 

Leider haben sich zwei Fehler eingeschlichen, das Photo hat ein Journalist der Westerwälderzeitung aufgenommen und zwar bei meiner Lesung in der Kaffeerösterei "Caffemo" in Montabaur.

Die Zeitschrift BRIGITTE hat nichts mit dem Entstehen meines Buches zu tun, ich wurde von meinem Verlag ausgewählt, ihn in der "Brigitte woman online", zu vertreten. www.brigitteonline.de

 

Herzlichst eure Ulla

 

ArtikelZeitungNorden

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Friday, 23. december 2011 5 23 /12 /Dez. /2011 14:52

Diesen wundervollen Text, hat mir heute eine Bekannte zugeschickt und ich möchte ihn gerne mit euch teilen. Er kam zur richtigen Zeit zu mir und vielleicht auch zu DIR............

Die weise Geschichte einer Großmutter:

Großmutters Bleistift!

Erstaunt sah der Junge zu, wie seine Großmutter einen Brief mit Bleistift schrieb.
"Warum benutz du keinen Kugelschreiber oder Computer? Das geht doch viel einfacher und schneller!"
Die Großmutter hielt inne mit einem Lächeln und sagte: "Wahrscheinlich hast du recht. Aber darauf kommt es mir nicht an. Entscheiden ist für mich der Bleistift!"
Das verwunderte den Jungen noch mehr, denn er konnte nichts ungewöhnliches an dem Bleistift entdecken.
"Mit einem Bleistift" fuhr sie Großmutter fort, "schreibe ich wohl etwas langsamer, aber ich habe dabei auch wichtige Dinge für das eigene Leben entdeckt! Wenn du genau hinschaust, hat ein Bleistift interessante Eigenschaften, die auch dir sehr nützlich sein könnten!"
Was soll man von einem Bleistift lernen können? Etwas ungläubig schaute der Junge seine Großmutter an und wartete auf die Erklärung.
"fünf Eigenschaften fallen mir ein" begann sie nach kurzem Nachdenken.

1. Mit einem Bleistift kannst du nur ordentlich schreiben, wenn du ihn richtig in der Hand hältst. Genauso wird es im Leben auf die richtige Haltung ankommen. Vieles gelingt in schwierigen Zeiten nur, wenn du dich richtig gehalten fühlst.

2. Wenn du den Bleistift fest auf das Papier drückst, bricht die Spitze ab. Du musst das Schreiben unterbrechen und den Anspitzer benutzen. Der Stift bekommt eine neue Spitze, aber er wird etwas kürzer sein. Es wird in deinem Leben nicht alles nach Wunsch funktionieren. Es kann sein, dass etwas schief läuft und du musst dein gewohntes Tun abbrechen und erneut anfangen. Das kann Verlust und schmerzliche Erfahrungen mit sich bringen.

3. Du siehst, dass mein Bleistift mit einem kleinen Radiergummi ausgestattet ist. Wenn ich mich verschreibe, kann ich es schnell ausradieren und verbessern. Du und ich wir machen bestimmt nicht alles richtig im Leben. Wie gut also, wenn wir Fehler zugeben und verbessern dürfen.

4. Worauf es beim Bleistift ankommt, ist nicht das Holz, seine Farbe oder seine äußere Form, sondern die Bleistiftmine, die in ihm steckt, denn nur damit kannst du etwas aufschreiben oder zeichnen. Achte also darauf, dass für dich nicht das äußerlich Sichtbare das Wichtigste ist, sondern das, was in dir steckt.

5. schließlich hinterlässt der Bleistift Spuren. Du solltest wissen, dass alles, was du in deinem Leben tust, ebenfalls Spuren hinterlässt."

 
Herzlichst eure Ulla  DSC01557 (2)

von Mein Lila Hut - veröffentlicht in: Weisheitsgeschichten - Community: LEBENSZIELE,-träume,-visionen
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Wednesday, 21. december 2011 3 21 /12 /Dez. /2011 13:06

 

                                     Weihnachtliche Grüße von der stürmischen See

 

Das Jahr 2011, war für mich geprägt durch viele wundervolle und einzigartige Ereignisse.

Anfang des Jahres kam mein langersehntes erstes Buch auf den Markt und es ist für mich inzwischen schon ein richtiger Erfolg geworden. Nie hätte ich daran gedacht, dass so viele Menschen interessiert und freudig mein Werk lesen werden. Das inspiriert mich natürlich zum Weiterschreiben und Band 2 wird ganz sicher im nächsten Jahr erscheinen.  Roman lila hut Titelseite-4 Kopie 

 

Zudem habe ich im April mein geliebtes Allgäu verlassen, um auf der Nordseeinsel Juist einen Neubeginn zu starten. Zunächst war alles nur ein Experiment, doch ich darf sagen, die See ist so unbeschreiblich schön, dass ich beschlossen habe, noch ein wenig zu bleiben. Auf Juist durfte ich sehr viel über mich SELBST erfahren, noch mehr erkennen, erleben, erspüren.

Aus diesem Grund habe ich vor, hier noch eine Weile zu bleiben. Ich möchte mich vom Leben tragen lassen und einfach den Augenblick und das Hier und Jetzt genießen.


Einige von euch haben mir mitgeteilt, dass ihnen gerade der Überblick fehlt, da sich bei mir alle fünf Minuten was ändert.  Das ist halt „Ulla live“!

Ich möchte mich bei all den Menschen bedanken, die mich in diesem aufregenden Jahr begleitet haben und mir mit Rat und Tat zur Seite standen.  Es ist ein großartiges Gefühl, so wundervolle Menschen zu kennen.


Das Fest der Liebe soll für euch alle ein unbeschreibliches, mit Freude erfülltes Erlebnis werden.
Für das neue, aufregende Jahr 2012 wünsche ich euch die Verwirklichung all eurer Ziele.

 


Drauß vom Meer da komm ich her, ich muss euch sagen es Weihnachtet sehr.   
All überall auf den Meereswellen, hör ich kleine Glöckchen schellen.

Der Weihnachtsmann im Schnellboot naht,
die Kinder hier stehn schon parat.
Delphine sind davor gespannt, davon sind alle hier gebannt.
Auch Engel gibt es hier am Strand und manche kommen mit an Land. 
Sie werfen ihre Angel aus und gehen dann von Haus zu Haus.
Ja, auf der Insel ist was los und das nicht nur zur Weihnacht bloß.
Wir stimmen jetzt ein Liedchen an und loben froh den Weihnachtsmann.
Ulla Seifert

 

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Herzlichst eure Ulla                                                   www.mein-lila-hut.de

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Monday, 5. december 2011 1 05 /12 /Dez. /2011 19:57

Lieber Stefan, ich danke dir für den tollen Artikel auf der Seite von aufjuist.com, ich habe mich sehr darüber gefreut und hoffe das ihn viele Menschen lesen und inspiriert werden.

 

Tausend Dank.........................

 

www.aufjuist.com

 

Juist die einzigartig, bezaubernde Insel und zwar zu jeder Jahreszeit!

 

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Herzlichst eure Ulla                                  www.mein-lila-hut.de

von Mein Lila Hut
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